August 31, 2008

Das Hukm über Blut, Besitz und Ehre der Kuffar

Posted in At-Tibyaan (7) um 11:18 pm von tibyaan

Das Hukm über Blut, Besitz und Ehre der Kuffar

Das Blut, der Besitz und die Ehre der Kuffar sind grundlegend halal

Dies geht aus folgenden Beweisen hervor:

قَاتِلُواْ الَّذِينَ لاَ يُؤْمِنُونَ بِاللّهِ وَلاَ بِالْيَوْمِ الآخِرِ وَلاَ يُحَرِّمُونَ مَا حَرَّمَ اللّهُ وَرَسُولُهُ وَلاَ يَدِينُونَ دِينَ الْحَقِّ مِنَ الَّذِينَ أُوتُواْ الْكِتَابَ حَتَّى يُعْطُواْ الْجِزْيَةَ عَن يَدٍ وَهُمْ صَاغِرُونَ [9:29]

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.

وَقَاتِلُوهُمْ حَتَّى لاَ تَكُونَ فِتْنَةٌ وَيَكُونَ الدِّينُ كُلُّهُ لِلّه فَإِنِ انتَهَوْاْ فَإِنَّ اللّهَ بِمَا يَعْمَلُونَ بَصِيرٌ
[8:39]  Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.

فَإِن تَابُواْ وَأَقَامُواْ الصَّلاَةَ وَآتَوُاْ الزَّكَاةَ فَإِخْوَانُكُمْ فِي الدِّينِ

[9:11]  Bereuen sie aber und verrichten sie das Gebet und entrichten sie die Zakah, so sind sie eure Brüder im Glauben.

Der hadith überliefert von Ibn Umar der Prophet sas sagte: Mir wude befohlen die Menschen solange zu bekämpfen bis sie La ilaha ill-Allah bezeugen. Wenn sie dies bezeugen dann ist ihr Blut und Besitz geschützt..

Und der Hadith: Wer unser Gebet betet und sich zur Qiblah wendet von unserem geschlachteten isst, dann ist er ein Muslim der den Schutz von Allah und den Schutz von seinem Gesandten hat…(al-bukhari)

Eine Sache die in der Sharia eindeutig ist, ist das jede Person die zum Islam übertritt damit ihr Blut und ihren Besitz geschützt hat.

Der Gesandte sas sagte: Wer La ilaha ill-Allah sagt und ungläubig ist an das was neben Allah angebtet wird, dann ist sein Besitz und Blut geschützt. (Muslim)

Shaykh Muhammad ibn Abdul Wahhab rahimahullah kommentiert den hadith wie folgt: „Die Aussage, ..und ungläubig ist an das was neben Allah angebetet wird, ist eine Betonung für die Ablehnung. Deshalb wird sein Blut und Besitz nicht geschützt auser damit. Wenn er zweifelt oder zögert (am Islam) dann ist sein Blut und Besitz nicht geschützt. (Ad-Durar as-Saniyyah: Risalat asl din al-islam)

Und diese Aussagen von Sheikh ul islam sind eine klare bestätigung für diese Regel

Ibn Taymiyyah sagt während er über die Riddah (abtrünnigkeit) spricht: Weil derjenige der zum Murtad wird, wir töten ihn nur weil er seinen Diin gewechselt hat, fals er wieder zum wahren Diin zurückkehrt, dann ist das was sein Blut halal gemacht hat aufgehoben, genauso wie das was das Blut eines ursprünglichen kafir erlaubt aufgehoben wird bei seinem Eintritt in den Islam. (as-saram al-maslul ala shatim ar-rasul 368-369)

Ibn Hajar sagt: Die Erlaubnis des Blut von einem Thimmi ist ein falsches Verständnis da sein kufr das ist was sein Blut halal macht. Aber der Tribut (Thimmah) ist ein Vertrag und dies schützt ihn vor seiner Tötung obwohl der Grund (für die erlaubnis seines Blut) weiter existiert (nämlich der kufr). (Fath al-Bari 12/326)

Daraus versteht man das der Grund für die Erlaubnis seines Blut der kufr ist doch gibt es Arten von Sicherheit (Aman) was sein Blut und Besitz trotzdem schützen kann. Diese sind folgende

Die sicherheit (aman) aufgrund der Tributzahlung (Thimmah)

قَاتِلُواْ الَّذِينَ لاَ يُؤْمِنُونَ بِاللّهِ وَلاَ بِالْيَوْمِ الآخِرِ وَلاَ يُحَرِّمُونَ مَا حَرَّمَ اللّهُ وَرَسُولُهُ وَلاَ يَدِينُونَ دِينَ الْحَقِّ مِنَ الَّذِينَ أُوتُواْ الْكِتَابَ حَتَّى يُعْطُواْ الْجِزْيَةَ عَن يَدٍ وَهُمْ صَاغِرُونَ

[9:29]  Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.

Wenn der Gesandte Allahs sas einen Amir wählte unterrichtete er ihn und sagte ihm unter anderem,“…dann lege ihnen die jizyah auf wenn sie es akzeptieren dann nimm es von ihnen an und lass sie. (Muslim und Ahmad)

ash-Shafi sagt: Allah sagt Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben und Allah sagt über die anderen als die Ahl al-Kitab: Bekämpft sie bis es keine fitnah mehr gbt und die anbetung auschließlich für Allah. So schützt Allah das Blut derer die dem Diin der Ahl al-kitab folgen durch Iman (indem sie muslime werden) oder durch das zahlen der Jizyah. (Kitab al-Umm 4/405)

Ibn Qudamah sagt,“ Wenn man einen Vertrag mit den Thimmah eingeht dann liegt es an ihm sie vor den Muslimen und muharibin (menschen von darulharb) zu schützen, denn dies ist er mit diesem Vertrag eingegangen, Ali ra sagte: Wahrlich sie zahlen nur die Jizyah damit ihr Blut wie unser Blut wird und ihr Geld wie unser Geld (also geschützt). (al-Mughni 12/828)

Die sicherheit durch Jawar (informieren über den Islam)

وَإِنْ أَحَدٌ مِّنَ الْمُشْرِكِينَ اسْتَجَارَكَ فَأَجِرْهُ حَتَّى يَسْمَعَ كَلاَمَ اللّهِ ثُمَّ أَبْلِغْهُ مَأْمَنَهُ ذَلِكَ بِأَنَّهُمْ قَوْمٌ لاَّ يَعْلَمُونَ

[9:6]  und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz, bis er Allahs Worte vernehmen kann; hierauf lasse ihn den Ort seiner Sicherheit erreichen. Dies (soll so sein), weil sie ein unwissendes Volk sind.

Ibn Kathir sagt: Er subhanahu wa ta ala sagt zu seinem Propheten sas: und wenn einer der Götzendiener … diejenigen die er ihm befohlen hat zu bekämpfen und ihre Sklaven und geld halal gemacht hat;  .. bei dir Schutz sucht… mit anderen Worten er sucht Aman (Sicherheit) von dir, …dann gewähre sie ihm bis er die Worte Allahs hört…, in anderen Worten den Quran. Du musst es ihm vorlesen und ihm den Diin erklären damit vollziehst du die Hujjah (beweis,aufklärung) über ihn; … hierauf lasse ihn den Ort seiner Sicherheit erreichen… mit anderen Worten er ist sicher bis er sein Land erreicht. …Dies (soll so sein), weil sie ein unwissendes Volk sind. mit anderen Worten: Wir gewähren ihnen nur Sicherheit damit sie von der Religion Allahs erfahren und die Dawah unter seinen Dienern verbreitet wird.

Sicherheit durch Hudnah

Hudnah bedeutet das man einen Friedensvertrag macht und auf Krieg gegen die Kuffar für eine bestimmte Zeit verzichtet wie Ibn Qudama es erklärt hat.

وَإِن جَنَحُواْ لِلسَّلْمِ فَاجْنَحْ لَهَا
[8:61]  Und wenn sie jedoch zum Frieden geneigt sind, so sei auch du ihm geneigt

Und der Prophet sas hat so einen Vertrag abgeschlossen, der Vertrag von hudhaybiyah in der für 10 Jahren frieden geschlossen wurde, weil die Muslime zu der Zeit noch schwach waren, das war eine Gelegenheit an Stärke zu gewinnen.
Doch im Normafall ist es nicht erlaubt vom Jihad abzulassen ausser in Zeiten der Schwäche wo es einen Vorteil hat weil Allah swt sagt:

فَلَا تَهِنُوا وَتَدْعُوا إِلَى السَّلْمِ وَأَنتُمُ الْأَعْلَوْنَ وَاللَّهُ مَعَكُمْ وَلَن يَتِرَكُمْ أَعْمَالَكُمْ

[47:35]  So lasset (im Kampf) nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.

Ash-Shafi sagt ein einer längeren Aussage: … dann ist die Sicherheit für ihr Geld und ihr Blut ungültig und es ist halal für den Amir ul-Muminin, genauso wie das Geld und Blut der Muharibin halal ist. (Kitab al-Umm 4/280)

Der Aman der Botschafter:

Ibn Masud al-ashjai berichtet das der Gesandte Allahs sas ungefähr zu den zwei Botschaftern von Musaylamah al-Kadhab sagte als sie den Brief von Musaylamah vorlasen,“ Was sagt ihr zwei dazu? Sie sagten,“ Wir sagen das was er (Musaylamah) sagt. Er sas sagte,“ Bei Allah, wäre es nicht so man das man die Botschafter nicht tötet, ich würde auf eure Nacken schlagen (also töten) (AbuDawud)

Muslime in Dar ul-Harb:

ash-Shafi sagte während er darüber spricht:…wenn sie ihm (muslim) keine Sicherheit garantiert haben oder ein Vertrag für ihre eigene Sicherheit vor ihm genommen haben dann kan er von ihren Frauen und Kinder nehmen wieviel er schafft. ..Es ist für ihn erlaubt sie zu töten und soviel von ihrem Besitz zu nehmen oder zu zerstören wie er kann. (Kitab al-Umm 4/353)

Ibn Qudamah spricht über den muslimischen gefangenen in Dar ul-Harb und sagt: Wenn sie ihn freilassen und ihm Sicherheit gewähren dann haben sie genauso auch ein Recht auf sicherheit vor ihm (dem muslim) denn dies resultiert von der Sicherheit die sie ihm gewähren. Wenn es ihm möglich ist zum Dar al-Islam zu reisen dann muss er das machen. Wenn ihm das aber nicht möglich ist dann bleibt er dort und für ihn gilt dasselbe wie für den der den Islam in Dar al-Harb annimt.
Aber wenn sie ihn freilassen ohne ihm Sicherheit zu gewähren dann ist es an ihm soviel wie er kann von ihnen zu nehmen und zu stehlen und dann zu flüchten, denn er hat ihnen keinen Aman gegeben und sie ihm auch nicht (Al-Mughni 13/185)

Ahmad ibn ibrahim ad-dumyati, bekannt als Ibn An-Nahhas sagt: Wenn sie einen Gefangenen freilassen ohne Bedingungen dann ist es an ihm sie bis zum Tod zu bekämpfen und von ihren Frauen und Kinder und ihren Besitz zu nehmen. Und das ist der Mathhab von Ahmad. Wenn sie ihn aber freilassen und ihm Sicherheit gewähren dann hat er einen Aman und es ist haram für ihn sie zu töten

Die Kuffar in In den heutigen islamischen Ländern:

Was ist jetzt mit den Kuffar die in den sogenannten islamischen Ländern sind die von Murtadun regiert werden? Die Sicherheit welche die Murtadherscher diesen kuffar zugestimmt haben ist für uns nicht gültig und batil, da die Murtadherrscher keinerlei Autorität für die Muslime darstellen deshalb haben auch ihre Vertrage für uns keine Gültigkeit.
Shaykh Abdul Qadir ibn Abdul Aziz sagt: Die Kuffar die islamische Länder betreten welche aber heutzutage kufr und riddah sind, betreten es mit einem Dokument von derjeweiligen Autorität dieses Landes. Doch dies gilt nicht als Aman für ihn welches sein Blut und Besitz schützt, da dies von einem Kafir-Murtad ausgestellt wurde der dieses Recht nicht hat und keine Autorität für die Muslime ist. Ein Vertrag von einem Kafir mit einem anderen Kafir ist für den Muslim nicht gültig.

Der Muharib und der Muahad

Der Unterschied zwischen diesen beiden ist das der Kafir der einen Sicherheitsvertrag mit den Muslimen hat ein Muahad ist während der kafir der keinen Sicherheitsvertrag mit den Muslimen hat ein Muharib oder Harbi ist.
Selbst wenn der Muharib nicht wirklich im Krieg mit den Muslimen steht so ist trotzdem sein Blut und Besitz halal da er keinen Vertrag hat was es schützt.
Die Einteilung Zivilist oder nicht-Zivilist gibt es in der Shariah nicht. Der Shaykh Nasir ibn Hamad al-Fahd sagt (diese Worte muss man mit Gold schreiben),“ Es gibt in der Sharia keine Einteilung in Zivilist oder nicht-Zivilist. Sondern Muharib oder Muahad. Und die Muharibun von den Kuffar darf man uneingeschränkt töten auser den alten Mann und die Frauen und Kinder. Einen männlichen Kafir Muharib darf man töten selbst wenn er von den Leuten als sogenannter Zivilist eingestuft wird.
Und Shaykh Abdul Qadir ibn Abdul Aziz erklärt wer ein Muharib ist und sagt,“ Der Muharib mit anderen Worten, der keinen Vertrag hat…

Shaykh Abdul Qadir Awdah sagt über den Muharib: Das worüber Einstimmigkeit herrscht ist das man das Blut von einem Harbi ungestraft vergießen darf (mahdur ad-Damm). Wenn einer ihn tötet oder verletzt, dann hat er einen getötet oder verletzt von dem es erlaubt ist und es gibt keinerlei tadel für diese erlaubte Tat.
…Der harbi ist einer dessen Blut erlaubt ist so bleibt sein Blut auch erlaubt nachdem man ihn gefangen genommen hat.
(At-tashri al-Jinai 1/533)

Shaykh Abdul Qadir ibn Abdul Aziz sagt:...Es ist erlaubt diese leute dieses Staates zu bekämpfen wann immer die Muslime wollen, deshalb wird es auch Dar Harb genannt.

Shaykh Abdul Qadir Awdah sagt: Und wenn die Harbis keinen Vertrag mit dem Dar al-Islam haben dann sollen sie es nicht betreten. Denn wenn einer von ihnen es betretet dann ist sein Blut und Besitz erlaubt.

Was auch eindeutig ist, ist das was Ibn al-Qayyim von seinem Lehrer Ibn Taimiyyah überliefert,“ Unser Shaykh (ibn Taymiyyah) sagte,“ Und das ist der klare Qiyas weil das Blut erlaubt ist ohne einen Vertrag. (Ahkam ahl ath-thimmah 3/1354)

subhanallah und das sagt sheikh ul islam ibn Taymiyya!! das heist für den Kafir folgendes: Kein vertrag, kein Schutz!

Ghanima und al-Fay

Es gibt zwei Wege wie man ihr Blut vergießt und ihren Besitz nimmt, einmal das was durch Kampfhandlungen geschiet, was man dadurch erbeutet hat fällt unter Ghanima (Kriegsbeute). Alles was außerhalb vom Krieg von ihnen genommen wird ohne kampfhandlungen wird Al-Fay genannt.
Wie es mit den Bani An-Nadhir der Fall war sie sind geflohen aus Angst vor den Muslimen und alles was man von ihnen dann genommen hat wurde al Fay genannt, weil es von dem kafir, der es gar nicht verdient hat zurück zu dem Muslim gekommen ist der es am ehesten verdient.

Shaykh al-islam ibn Taymiyyah erklärt es folgerndermaßen: Für al-Fay gilt folgendes Urteil was Allah swt in Surat al-Hashr gegeben hat in bezug auf die Bani An-Nadhir:
[59:6]  Und was Allah Seinem Gesandten als Beute von ihnen gegeben hat – ihr brauchtet weder Pferde noch Kamele dazu aufzubieten; aber Allah gibt Seinen Gesandten Gewalt über wen Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge.
Was Allah Seinem Gesandten gegeben hat, das ist für Allah und für den Gesandten und für die Verwandten und die Waisen und die Armen und den Sohn des Weges, damit es nicht nur bei den Reichen unter euch umläuft. Und was euch der Gesandte gibt, das nehmt an; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist streng im Strafen.(Dies ist) für die armen Auswanderer, die aus ihren Heimstätten und von ihren Besitztümern vertrieben wurden, während sie nach Allahs Huld und Wohlgefallen trachteten und Allah und Seinem Gesandten beistanden. Diese sind die Wahrhaftigen.[59:9]   Und jene, die vor ihnen in der Behausung (des Islam) wohnten und im Glauben heimisch geworden sind, lieben jene, die bei ihnen Zuflucht suchten, und hegen in sich kein Verlangen nach dem, was ihnen gegeben wurde, sondern sehen (die Flüchtlinge gern) vor ihnen selbst bevorzugt, auch wenn sie selbst in Dürftigkeit leben. Und wer vor seiner eigenen Habsucht bewahrt ist – das sind die Erfolgreichen.Und diejenigen, die nach ihnen kamen, sagen: „Unser Herr, vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorangingen, und laß in unsere Herzen keinen Groll gegen die Gläubigen. Unser Herr! Du bist wahrlich Gütig, Barmherzig.“

Er subhanahu wa ta ala erwähnt die Muhajirin und Ansar und alle die nach ihnen kommen und unter die Beschreibung fallen. In der dritten Kategorie fällt jeder bis zum Jüngsten Tag auf den die Rede Allahs zutrifft: [8:75]  Und die, welche hernach glauben und auswandern und (für Allahs Sache) an eurer Seite kämpfen werden – und Allah sagt: [9:100] und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind und Allah sagt: 62:3]   und anderen von ihnen, die sie noch nicht eingeholt haben. Und Er ist der Erhabene, der Allweise.

Und die Bedeutung von:..ihr brauchtet weder Pferde noch Kamele dazu aufzubieten. Die Fuqaha sagen: Die Fay ist was von den Kuffar ohne zu kämpfen genommen wurde, denn das aufbieten von Pferen und Kamelen bedeutet das kämpfen. Und es wird Fay genannt denn Allah afaahu an die Muslime. Mit anderen Worten er gab es ihnen von den Kuffar zurück. Denn die grundlegende Regel ist das Allah das Geld nur erschaffen hat damit es hilft bei der Ibada an ihn subhana. Diejenigen die also ungläubig an ihn sind, und ihn nicht anbeten und ihren Besitz nicht für die Anbetung an ihn verwenden, das dies dann für seine gläubigen Sklaven fällt die ihn subhana anbeten und Er ta ala gab ihnen zurück was sie verdienen.(as-siyasah ash-shariyyah fi islah ar-rai war-raiyyah 46-47)

Was Ibn Taymiyyah hier erklärt sind die Gründe für diese Regel, denn Allah ta ala hat den Besitz nur als Hilfsmittel für die Anbetung an ihm erschaffen und die Seelen hat er nur erschaffen das sie ihn anbeten, und die Kuffar nutzen nichts von dem für was es eigentlich erschaffen wurde, sie verlieren damit das Recht dies zu besitzen, und dies geht dann an die Muslime.
Imam Ahmad wurde über ein Schiff der Römer gefragt welches in Tarsus strandete und die Leute von Tarsus die Männer töteten und ihr Besitz nahmen. So sagte er drauf,“ Das ist Fay für die Muslime, welches Allah ihn gab.. Und er wurde gefragt über einen (Harbi) der sich verläuft und dann eine Stadt betritt die den Muslimen gehört und die muslimischen Einwohner ihn angreifen. Er sagte,“ Er fällt den Leuten der Stadt zu, sie können sich es dann teilen.

In As-Siyar al-Kabir von ash-shaybani wird berichtet: Das ein Man von Ashjaa zum Prophetn sas kam und ihn nach was fragte. So sagte er sas Sei geduldig. Dann ging der Mann und nahm Ghanimah von den Feinden und er kam damit zum Propheten sas. Und er sas machte es halal für ihn. Und dann wurde die aya offenbart: und dem, der Allah fürchtet, verschafft Er einen Ausweg 65:3] und versorgt ihn in der Art und Weise, mit der er nicht rechnet.

Aussagen der Mathhab:

Hanafi:
Imam as-sarkhasi fragte Abu Hanifa über einen Mann der von den Feinden gefangen genommen wird ob man ihn töten oder zum Imam bringen soll? Er sagte: Beides ist gut, weil das man ihn als Gefangenen nimmt hebt nicht die Erlaubnis für sein Blut auf, so kann der Imam ihn töten, wie auch der, der ihn gefangen genommen hat.

Shafi:
ash-Shafi sagte:.Wenn sie ihm keine Sicherheit garantiert haben oder ein verrtrag für ihre eigene Sicherheit vor ihm genommen haben dann kan er von ihren Frauen und Kinder nehmen wieviel er schafft. ..Es ist für ihn erlaubt sie zu töten und soviel von ihrem Besitz zu nehmen oder zu zerstören wie er kann. (Kitab al-Umm 4/353)

Hanbali:
Ahmad ibn ibrahim ad-dumyati, bekannt als Ibn An-Nahhas sagt: Wenn sie einen Gefangenen freilassen ohne Bedingungen dann ist es an ihm sie bis zum Tod zu bekämpfen und von ihren Frauen und Kinder und ihren Besitz zu nehmen. Und das ist der Mathhab von Ahmad. Wenn sie ihn aber freilassen und ihm Sicherheit gewähren dann hat er einen Aman und es ist haram für ihn sie zu töten. (Mashari al-ashwaq ila masai al-ushaq 2/1053)

Ein eindeutiger Beweis ist auch die Geschichte von Abu Basir die man in Al-Bukhari nachlesen kann als er unabhängig von dem Prophetn sas zur Küste floh und dort die Karavaen der Quraisch angriff die Mushirkin tötete und ihr besitz erbeutete, und viele Sahaba aus Mekka schlossen sich ihm dann an, das zeigt das dass Blut und Besitz der Harbis halal ist.

Und der Autor von Al-Mughni sagt im Zusammenhang mit der Geschichte von Abu Basir: Basierend darauf, ist es erlaubt für einen der zum Islam übertritt und von den Kuffar war, zu einem abgelegenen Gebiet zu gehen und soviele Kuffar wie er kann zu töten und ihr Besitz zu nehmen. (Al-Mughni 10/525)

Shubuhat:

Jetzt bringen einige Leute in der heutigen Zeit verschiedene Scheinargumente sie bringen folgende ayat vor:

[6:151] und ihr sollt niemanden töten, dessen Leben Allah unverletzlich gemacht hat, außer wenn dies gemäß dem Recht geschieht.

Dabei verdrehen sie völlig die grundlegenden Regeln, hier sagt Allah doch dessen leben Allah unverletzlich gemacht hat und das Leben der Harbis ist eben nicht unverletzlich, deshalb ist das in diesem Zusammenhang kein Beweis. Das Leben von Muslimen ist geschützt oder von Ahlu Thimma oder von Kuffar mit denen ein gültiger Friedensvertrag besteht aber nicht von den Muharibun. Und man muss ausdrücklich betonen das man sehr vorsichtig sein muss in diesem thema wenn man das Blut von Menschen absichtlich vergießt dessen Blut geschützt ist dann ist das eine große Sache und der Gesandte Allahs sas hat ausdrücklich davor gewarnt.

Eine andere Shubha: Das Blut und der Besitz der Kuffar ist nur am Schlachtfeld halal

Dies ist nicht richtig weil es nicht der Kampf ist was ihr Blut und Besitz halal macht sondern ihr Kufr, wie ibn Hajar in fath al bari erklärt hat. Im Schlachtfeld ist dies natürlich am häuftigsten der Fall doch heist das nicht das es außerhalb des Schlachtfeldes haram ist. Denn diese Regel gilt ja im Asl also schon grundlegend unabhängig ob Krieg oder Frieden.

nächste Shubha: Die Regel von Blutvergießen und Besitznehmen von Kuffar gilt nur bei Selbstverteidigung

Wenn man sowas sagt dann leugnet man den offensiven Jihad (Jihad Talab). Der Prophet sas hat die Araber bekämpft und dann seine Soldaten zum Kampf gegen die Römer nach Tabuk geschickt. Und er sas kämpfte 19 Schlachten und er selbst nahm an acht Schlachten teil. Die Sahaba haben danach die Perser, Römer, Turkvölker, Kopten, Barbaren und viele andere bekämpft, und diese Völker sind nicht zur arabischen Halbinsel gekommen sodass es nur deffensiv war sondern die Sahaba sind zu ihnen gegangen in ihre Länder also offensiv.

Zusammenfassung:
Das grundlegende Urteil über das Blut und der Besitz des kafir ist halal. Das gilt allgemein erstmal, geschützt ist es wenn der Kafir zb jizyah zahlt dann gehört er zu den Ahlu Thimmah und sein Blut und Besitz sind haram. Oder er hat einen Friedensvertrag mit den Muslimen dann ist sein Blut und Besitz geschützt. Wenn er keine Jizyah zahlt oder keinen Vertrag mit den Muslimen hat so ist er ein harbi und sein Blut und Besitz sind halal für den Muslim.
In unserer heutigen Zeit sieht es so aus die meisten Muslime die nach Europa gekommen sind sind mit einem Dokument gekommen das ihnen Sicherheit gewährt das heist im Normalfall das der Muslim dem Staat und seinen Einwohnern dann auch Sicherheit gewähren muss. Doch die Verträge haben auch ihre Bedingungen es gibt ein Konsens das wenn der Vertragsparnter den Islam angreift das der Vertrag ungültig wird und die vertragsbedingungen nicht mehr gültig sind. Das ist ein andres komplexes Thema wo es viel darüber zu sagen gibt. Doch genau das ist heute der Fall diese Staaten in Europa sind alle am Krieg gegen den islam beteiligt, ihre Medien feinden den Islaam an und beleidigen den Propheten sas und die Medien werden vom Staat kontrolliert und der Staat legt fest wie weit die Medien gehen dürfen. Die heutigen demokratischen Staaten geben ihren Medien die Freiheit den islam zu beschimpfen. Nur dieser Punkt reicht volkommen als Vertragsbruch! Der jude Kaab ibn al-ashraf hatte auch einen Friedensvertrag mit dem Propheten sas aber als Kaab sich über den Propheten sas lustig machte wurde dieser Vertrag ungültig und der Prophet sas machte sein Blut und Besitz halal.
Dazu kämpfen die Soldaten dieser Länder gegen Muslime und besetzen die islamischen Länder, das ist eine offene kriegserklärung. Unter solchen Bedingungen kann es keinen gültigen Vertrag geben.

وَإِن نَّكَثُواْ أَيْمَانَهُم مِّن بَعْدِ عَهْدِهِمْ وَطَعَنُواْ فِي دِينِكُمْ فَقَاتِلُواْ أَئِمَّةَ الْكُفْرِ إِنَّهُمْ لاَ أَيْمَانَ لَهُمْ لَعَلَّهُمْ يَنتَهُونَ

[9:12]  Wenn sie aber nach ihrem Vertrag ihre Eide brechen und euren Glauben angreifen, dann bekämpft die Anführer des Unglaubens – sie halten ja keine Eide -, so daß sie (davon) ablassen.

Genau das ist heutzutage der Fall.

Der Text wurde um einiges gekürzt aus Zeitdruck denn die beweise dafür sind einfach zahlreich, doch dies reicht auch schon vollkommen aus inshallah.

August 29, 2008

Gefangenschaft, Einkerkerung und Haftstrafen

Posted in Abū Qatādah Al-Filistīnī (2) um 5:23 pm von tibyaan

Gefangenschaft, Einkerkerung und Haftstrafen

von Shaykh Abu Qatādah Al-Filastīnī

Ist die Gefängnisstrafe eine notwendigkeit für den Dai (Rufer zu Allah)? Ist dies eine lobenswerte Sache wodurch er besser als die anderen ist?

Es gibt kein Zweifel daran das der Weg der Dawah mit Gefahren und Härten verbunden ist. Allah ta ala sagt:

أَحَسِبَ النَّاسُ أَن يُتْرَكُوا أَن يَقُولُوا آمَنَّا وَهُمْ لَا يُفْتَنُونَ

[29:2] Meinen die Menschen, sie würden in Ruhe gelassen werden, wenn sie bloß sagten: „Wir glauben“, und meinen sie, sie würden nicht auf die Probe gestellt?

وَلَقَدْ فَتَنَّا الَّذِينَ مِن قَبْلِهِمْ فَلَيَعْلَمَنَّ اللَّهُ الَّذِينَ صَدَقُوا وَلَيَعْلَمَنَّ الْكَاذِبِينَ

[29:3] Und Wir stellten doch die auf die Probe, die vor ihnen waren. Also wird Allah gewiß die erkennen, die wahrhaftig sind, und gewiß wird Er die Lügner erkennen.

Dies ist so weil der Dai mit Sachen kommt die neu sind, und er ruft sie dazu auf ihr Gewinn zu opfern, und er ist bekümmert über den Weg welchen sie gehen, und dies ist eine große Sache für die Leute denn er stellt ihre Prinzipien und Vorstellungen in Frage.

Deshalb wird dem Dai mit Härte und Gewalt begegnet.

وَجَعَلْنَا مِنْهُمْ أَئِمَّةً يَهْدُونَ بِأَمْرِنَا لَمَّا صَبَرُوا وَكَانُوا بِآيَاتِنَا يُوقِنُونَ

[32:24] Und Wir erweckten Führer aus ihrer Mitte, die (das Volk) nach Unserem Gebot leiteten, weil sie geduldig waren und fest an Unsere Zeichen glaubten.

Ibn Taymiyyah erklärt diese ayat und sagt,“ Mit Geduld und fester Überzeugung erreicht man die Führung“ Denn, Geduld verhindert Eile und feste Überzeugung die Zweifel. So hat der Dai zwei Eigenschaften was ihn vor Fehler schützt. Eine Stärke die ihn führt und das ist die feste Überzeugung, und eine Stärke die ihn abwarten lässt und das ist die Geduld; Die feste Überzeugung das sich die Versprechen erfüllen werden, und die Geduld in den Proben die drauf folgen werden.

Härte und Prüfungen sind bei jedem Ruf enthalten sei dieser zur Wahrheit oder Falschheit. Es sind nur die Propheten und ihre Nachfolger die auf schwierigkeiten bei ihrer Dawah stoßen, eher noch alle Leute die zu den Menschen mit einer neuen Sache kommen.

Doch was die Leute der Wahrheit auszeichnet von den anderen ist das jeder Schaden der sie trifft allein für das Wohlgefallen Allahs ist:

ِ ذَلِكَ بِأَنَّهُمْ لاَ يُصِيبُهُمْ ظَمَأٌ وَلاَ نَصَبٌ وَلاَ مَخْمَصَةٌ فِي سَبِيلِ اللّهِ وَلاَ يَطَؤُونَ مَوْطِئاً يَغِيظُ الْكُفَّارَ وَلاَ يَنَالُونَ مِنْ عَدُوٍّ نَّيْلاً إِلاَّ كُتِبَ لَهُم بِهِ عَمَلٌ صَالِحٌ إِنَّ اللّهَ لاَ يُضِيعُ أَجْرَ الْمُحْسِنِينَ

Dies (ist so), weil weder Durst noch Mühsal noch Hunger sie auf Allahs Weg erleiden, auch betreten sie keinen Weg, der die Ungläubigen erzürnt, noch fügen sie einem Feind Leid zu, ohne daß ihnen ein verdienstliches Werk angeschrieben würde. Wahrlich, Allah läßt den Lohn derer, die Gutes tun, nicht verloren gehen.

Aber was die anderen angeht deren schwierigkeiten sind nur eine Plage für sie selbst:

عَامِلَةٌ نَّاصِبَةٌ

[88:3] sie werden sich plagen und abmühen

تَصْلَى نَاراً حَامِيَةً
[88:4] sie werden in einem heißen Feuer brennen

Und Allah sagt:

إِنَّ الَّذِينَ كَفَرُواْ يُنفِقُونَ أَمْوَالَهُمْ لِيَصُدُّواْ عَن سَبِيلِ اللّهِ فَسَيُنفِقُونَهَا ثُمَّ تَكُونُ عَلَيْهِمْ حَسْرَةً ثُمَّ يُغْلَبُونَ وَالَّذِينَ كَفَرُواْ إِلَى جَهَنَّمَ يُحْشَرُونَ

[8:36] Die Ungläubigen geben wahrlich ihr Vermögen (dafür) aus, um von Allahs Weg abzuhalten. Sie werden es ausgeben; dann aber werden sie darüber jammern, und dann werden sie besiegt werden. Und die Ungläubigen werden in Dschahannam versammelt werden ,

Schwierigkeiten sind also schon bei der Dawah mit einbezogen, denn die Gegenwart der Feinde ist ein Zeichen für den Sieg den Allah seinen Awliya gibt und Allah sagt:

وَكَذَلِكَ جَعَلْنَا لِكُلِّ نِبِيٍّ عَدُوّاً شَيَاطِينَ الإِنسِ وَالْجِنّ

[6:112] Und so hatten Wir für jeden Propheten Feinde bestimmt: die Satane (aus den Reihen) der Menschen und der Dschinn.

Und einer der Namen Allahs ist: Al-Muntaqim (Der Rächer)

Das Gefängnis gehört zur Drangsal, und es ist eine Form von Qual die jede Partei der anderen androht, wie Firaun zu Musa as sagte:

قَالَ لَئِنِ اتَّخَذْتَ إِلَهاً غَيْرِي لَأَجْعَلَنَّكَ مِنَ الْمَسْجُونِينَ

[26:29] Er (Pharao) sagte: „Wenn du einen anderen Gott als mich annimmst, so werde ich dich ganz gewiß zum Gefängnisinsassen machen.“

Und die Quraisch hatten dies auch mit dem Gesandten Allahs sas vor:

وَإِذْ يَمْكُرُ بِكَ الَّذِينَ كَفَرُواْ لِيُثْبِتُوكَ أَوْ يَقْتُلُوكَ أَوْ يُخْرِجُوكَ وَيَمْكُرُونَ وَيَمْكُرُ اللّهُ وَاللّهُ خَيْرُ الْمَاكِرِينَ

[8:30] Und damals schmiedeten die Ungläubigen gegen dich Pläne, dich gefangen zu nehmen oder dich zu ermorden oder dich zu vertreiben. Sie schmiedeten Pläne, (aber) auch Allah schmiedete Pläne, und Allah ist der beste Planschmied.

Dies ist so weil das Gefängnis eine psychische und pysische Folter ist, denn es fesselt den Menschen und hindert ihn an seinen menschlichen Rechten. Und für den Dai ist dies noch unerträglicher denn es trennt ihn von den Zuhörern die er für seine Dawah benötigt. Die Arbeit des Dai findet unter den Leuten statt, und es zeigt ihnen was gut ist, und er gewinnt dadurch Anhänger für seine Dawah, und er richtet seinen Ruf an einzelne Personen auf seinem Weg. Das Gefängnis verhindert aber alldas denn der Dai ist dadurch isoliert von seinen Zuhörern.

In dieser heutigen Entfremdung, in der der Taghut die Gefängnisse füllt mit Rufern zu Allah und der Sunnah. Bis jetzt, werden viele Leute eingesperrt. Doch was hat das Gefängnis für Auswirkungen auf sie?

Das Gefängnis ist eine Probe, es wird dich entweder brechen oder du wirst einen Nutzen draus ziehn in dem du gereinigt bist von allen schlechten Absichten und allen unreinheiten deiner Nafs, so dass dein Verständnis besser wird. Derjenige der damit getestet wird sollte nicht gelobt werden auser er hat einen Nutzen daraus gezogen. Und das Gefängnis ist keine lobenswerte Sache an sich noch ist es ein Ort nachdem man streben sollte sondern man muss den Nutzen aus so einer Erfahrung ziehen.

Al-Jihād Wal-Ijtihād 102-104

Erklärung des Hadith: „Der starke Gläubige ist besser…“

Posted in At-Tibyaan (7) um 5:20 pm von tibyaan

Erklärung des Hadith: „Der starke Gläubige ist besser…“

Abu Huraira radiallahu anhu überliefert vom Propheten sas das er sas sagte:

„Der starke Gläubige ist Allah lieber als der schwache Gläubige, doch beide sind gut…“

al-Albani stuft den hadith hassan (gut) ein

Erklärungen der Gelehrten wer der starke Gläubige ist:

Shaykh ul-Islâm Ibn Taymiyyah rahimahullah

Shaykh ul-Islâm Ibn Taymiyyah erwähnt den hadith in bezug auf das Gebet eines Kranken und sagt: Was das Gebet derjenigen angeht die es nicht vollkommen richtig ausführen können, so ist das Gebet akzeptabel je nach seinen Möglichkeiten, und Umständen, während der, der tüchtig ist und das Gebet vollkommener verrichten kann so sagte der Prophet sas: „Der starke Gläubige ist Allah lieber als der schwache Gläubige, doch beide sind gut…“(1)

Wir sehen das Ibn Taymiyyah damit die körperliche Stärke meint.

Shaykh ul-Islâm Ibn ul-Qayyim al-Jawziyyah rahimahullah sagte:

Derjenige der die Wahrheit kennt und sie ihm vertraut ist, doch er ist schwach und hat nicht die Kraft sie anzuwenden und dazu aufzurufen, so ist das die Situation des schwachen Gläubigen. Der starke Gläubige ist besser und Allah lieber.(2)

Wir sehen Ibn ul-Qayyim verstand unter Kraft die Tapferkeit und den Mut des Gläubigen.

Imâm an-Nawawî rahimahullah sagte:

Mit Kraft ist gemeint die Arbeit für das Leben danach. Der als starker Gläubiger beschrieben wird, ist mutiger und unerschrockener gegenüber den feinden im Jihad, er ist schneller im rausgehen zum kämpfen und im suchen nach Jihad, stärker im gebieten des guten und verbieten des schlechten, geduldiger im ertragen von Leid auf diesem Weg. Er liebt es zu beten,fasten und die restliche Arten vo Ibada und er ist aktiver im suchen nach den guten Dingen. (3)

[1] Majmû’ al-Fatâwâ (12/479)
[2] Ad-Dâ’ Wad-Dawâ’ (s.145)
(3)Sharh Muslim (9/341)

Ghazwatul Uhud

Posted in At-Tibyaan (7) um 12:40 am von tibyaan

Einige Ereignisse am Tage der Schlacht von Uhud

Am Tage von Uhud schickte der Gesandte Allahs sas eine Gruppe von Kindern zurück weil sie zu jung waren. Einige von ihnen machten sich größer indem sie auf ihren Zehenspitzen standen um älter auszusehen so das der Gesandte Allahs sas sie nicht zurückschickt. Rafi ibn Khadij ra war einer von ihnen, und er war nichteinmal 15 jahre alt. Doch der Gesandte Allahs sas bemerkte diesen Trick und erlaubte ihm nicht an der Schlacht teilzunehmen aufgrund seines jungen Alters und seiner mangelnden Erfahrung. Die Augen von Rafi fingen an zu tränen, und er rannte rufend zu seinem Vater als sein Vater ihn sah wusste er bereits was der Grund für sein Weinen war. So sagte er zu seinem Sohn rafi,“ Ich werde beim Gesandten Allahs sas für dich sprechen, unter einer Bedingung das du Fürsprache für mich am Jüngsten Tag einlegst fals du Shaheed wirst. Rafi wischte sich die Tränen weg und sagte,“ Ich hoffe ich erlange Shahada damit ich ein naher Gefährte des Gesandte Allahs sas im Paradies sein kann, und meine Freude wäre nie vollendet bis du mit mir im Paradies bist – so freue dich mein lieber Vater!

So eilten Rafi und sein Vater zum Gesandten Allahs sas und Abu Rafi bat um Erlaubnis das sein Sohn mitkämpfen darf und erwähnte dabei, das sein Sohn ein ausgezeichneter Bogenschütze war. So gab der Prophet sas die Erlaubnis. Rafi war unendlich glücklich so das seine Freude unbeschreibar war. Er umarmte liebevoll sein Schwert und nahm es als wäre es ein Geschenk zu Id. Ein anderer Junge, Samurah ibn Jundab sah was sich zwischen dem Gesandten Allahs sas und Rafi abspielte, so rannte er zum Gesandten Allahs sas und bat ihm um Erlaubnis am Kampf teilzunehmen so wie er es Rafi erlaubte. Der Gesandte sas lehnte ab wegen seines jungen Alters. Samurah wollte sich jetzt beweisen und fragte Rafi ob er mit ihm ringen will, er war sich sicher das er gewinnen würde. So ordnete der Gesandte Allahs sas beiden an das sie miteinander ringen sollen, Samurah warf Rafi zu Boden und gewann dadurch die Erlaubnis zum Kampf, so wie er es gewünscht hat.
Der Gesandte Allahs sas lachte darauf (subhanallah…) und gab Samurah die Erlaubnis zum Jihad.
Samurahs Traum wurde wahr, genauso wie Rafis Traum. Möge Allah beide segnen

Abdullah ibn Jahsh ra sagte ein Tag vor der Schlacht von Uhud:
„Ya Allah“ ich schwöre bei dir! Dass ich morgen die Feinde treffen werden und sie mich töten werden, sie werden mein Bauch auschlitzen, und mir Nase und Ohren abschneiden – und wenn du mich dann fragst,“ Für was (das alles)? Werde ich antworten: Für dich Ya Rabb!

In der Schlacht von Uhud als Chaos herrschte war der Gesandte Allahs sas nur mit sieben von den Ansar und zwei von den Quraisch. Die Feinde griffen dann an und der Prophet sas sagte: Jeder der sie zurückschlägt bekommt das Paradies, oder er wird mein Gefährte im Paradies. Ein Mann von den Ansar trat nach vorne und bekämpfte die Feinde bis er getötet wurde. Die Feinde rückten dann näher vor und er sas wiederholte die Worte,“ Jeder der sie zurückschlägt bekommt das paradies, oder er wird mein Gefährte im Paradies“ Ein anderer von den Ansar trat nach vorne und kämpfte bis er getötet wurde. Dies wiederholte sich bis alle sieben Ansar getötet wurden einer nach den anderen. (Muslim 1789)

Abu Dujanah und Abu Talhah waren menschliche Schutzschilder des Propheten sas am Tage von Uhud.

Al-Barā’ Ibn ‘Āzib berichtet am Tage von Uhud das Abu Sufyan poetisch sagte,“ Ya Hubal, sei erhaben! Der Prophet sas sagte darauf zu den Gefährten,“ Warum antwortet ihr ihm nicht? Sie sagten,“ Ya Rasulullah! Was sollen wir ihm antworten? Er sas sagte: Sagt: Allah ist höher und erhabener“. Dann sagte Abu Sufyan,“ Wir haben Uzza, aber ihr habt nicht Uzza. Der Prophet sas sagte darauf zu den Gefährten,“ Warum antwortet ihr ihm nicht? Sie sagten,“ Ya Rasulullah! Was sollen wir ihm antworten? Er sas sagte, Sagt: Allah ist unser Helfer, aber ihr habt keinen Helfer. (Al-Bukhārī 2874, 3817)

Amr ibn Al-Jamuh hatte eine körperliche Behinderung, am Tage von Badr sagte er zu seinen Söhnen,“Nehmt mich mit raus“. Sein körperlicher Nachteil wurde dem Propheten sas erwähnt so das der Prophet sas ihm erlaubte daheim zu bleiben. Als der Tag von Uhud kam, und die Leute zum kämpfen rausgingen sagte er seinen Söhnen,“Nehmt mich mit raus“ Sie antworteten ihm,“ Der Gesandte Allahs erlaubte dir doch daheim zu bleiben! Er sagte ihnen,“ Weg mit euch! Ihr habt mich schon von den Gärten in Badr gehindert und jetzt wollt ihr mir die Gärten von Uhud verbieten! So ging er mit raus, und als es zum Kampf kam fragte er den Gesandten Allahs sas,“ Wenn ich heute getötet werde – Werde ich fähig sein zu den Paradiesgärten zu gehen?
Der Prophet sas antwortete ihm,“ Ja. Amr sagte dann,“ Ich schwöre bei dem der dich mit der Wahrheit sandte – Wahrlich, ich werde heute tatsächlich in den Paradiesgärten gehen, mit Allahs Erlaubnis. Dann ging er raus zur Schlacht von Uhud und kämpfte bis er getötet wurde.

August 28, 2008

Widerlegung der Shubuhat der Madkhalia & Munafiqin 3/4

Posted in At-Tibyaan (7) um 2:08 pm von tibyaan

Der dritte Teil aus der Reihe „Widerlegung der Shubuhat der Madkhalia & Munafiqin“

Wenn der Jihad zur Fitnah führt dann soll man vom Jihad ablassen um die Fitnah zu vermeiden…

Sie sagen das Plätze wie Iraq, Afghanistan Plätze der Fitnah sind deshalb ist es dem Muslim nicht erlaubt dort hinzugehen. Er sollte sich vor der Fitnah schützen und wenn der Jihad selbst Fitnah verursacht dann sollte man den Jihad lassen.

Sie sagen weiter das es viele Gruppen gibt die sich selbst untereinander bekämpfen und das ist eine große fitnah.

Diese Behauptungen zeigen uns das die Usul, das Ziel und andere wichtige Punkte ihnen noch nicht klar geworden sind.

Wir sagen dazu folgendes:

1. Wenn die Gelehrten wissen das es muslimische Gruppen gibt die sich untereinander bekämpfen, dann ist es ihre Pflicht sie miteinander zu versöhnen. Oder haben sie etwa die Worte von Allah subhanahu wa teala vergessen:

وَإِن طَائِفَتَانِ مِنَ الْمُؤْمِنِينَ اقْتَتَلُوا فَأَصْلِحُوا بَيْنَهُمَا فَإِن بَغَتْ إِحْدَاهُمَا عَلَى الْأُخْرَى فَقَاتِلُوا الَّتِي تَبْغِي حَتَّى تَفِيءَ إِلَى أَمْرِ اللَّهِ فَإِن فَاءتْ فَأَصْلِحُوا بَيْنَهُمَا بِالْعَدْلِ وَأَقْسِطُوا إِنَّ اللَّهَ يُحِبُّ الْمُقْسِطِينَ

[49:9] Und wenn zwei Parteien der Gläubigen einander bekämpfen, dann stiftet Frieden zwischen ihnen; wenn jedoch eine von ihnen sich gegen die andere vergeht, so bekämpft diejenige, die im Unrecht ist, bis sie sich Allahs Befehl fügt. Fügt sie sich, so stiftet in Gerechtigkeit Frieden zwischen ihnen und seid gerecht. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten.

Es ist ihre Pflicht eine Lösung dafür zu finden um es den Muslimen zu erleichtern. Doch anstatt diese Probleme aufzudecken sollten sie es vorziehen die Muslime dazu aufzurufen ihre Meinungsverschiedenheiten untereinander zu lassen in dieser harten Zeit! (1)

2. Welche fitnah ist größer? Die Fitnah des Shirk und Kufr oder die fitnah unter Muslimen die vorkommen kann? (2)

Es ist so klar wie die Sonne am Himmel, dass die fitnah des shirk größer ist als die anderen fitan!

وَاقْتُلُوهُمْ حَيْثُ ثَقِفْتُمُوهُمْ وَأَخْرِجُوهُم مِّنْ حَيْثُ أَخْرَجُوكُمْ وَالْفِتْنَةُ أَشَدُّ مِنَ الْقَتْلِ

[2:191] Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten.

Und mit fitnah in dieser Ayat ist der shirk und kufr gemeint!

Dass wir zulassen das die Kuffar unsere Länder einnehmen ist deffinitiv schlimmer, als die fitnah die sich unter uns ereignet. la shakk…
Deshalb ist es nicht erlaubt diese fitnah als ausrede zu benutzen um vom Jihad fernzubleiben

إِنَّمَا يَسْتَأْذِنُكَ الَّذِينَ لاَ يُؤْمِنُونَ بِاللّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ وَارْتَابَتْ قُلُوبُهُمْ فَهُمْ فِي رَيْبِهِمْ يَتَرَدَّدُونَ

[9:45] Nur die werden dich um Erlaubnis bitten, (dem Kampf fernzubleiben,) die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und deren Herzen voller Zweifel sind; und in ihrem Zweifel schwanken sie.

فَلَمَّا كُتِبَ عَلَيْهِمُ الْقِتَالُ إِذَا فَرِيقٌ مِّنْهُمْ يَخْشَوْنَ النَّاسَ كَخَشْيَةِ اللّهِ أَوْ أَشَدَّ خَشْيَةً

“ Doch wenn ihnen der Kampf verordnet wurde, da fürchtete ein Teil von ihnen die Menschen wie in Furcht vor Allah oder mit noch größerer Furcht;

3. Ibn Taimiyya rahimahullah hat dies erklärt er sagt:

Denn amr bil-ma’ruf und nahy ‘anil-munkar und jihad auf dem Wege Allahs ist Drangsal und Anstrengung und wenn die Menschen damit konfrontiert werden wirst du manche sehen wie sie sich davon fernhalten von dieser fitnah (der sie auf diesem weg begegnet) in dem sie dass verlassen wozu Allah sie verpflichtet hat. Wie Allah über die Heuchler sagt:

وَمِنْهُم مَّن يَقُولُ ائْذَن لِّي وَلاَ تَفْتِنِّي أَلاَ فِي الْفِتْنَةِ سَقَطُواْ وَإِنَّ جَهَنَّمَ لَمُحِيطَةٌ بِالْكَافِرِينَ

[9:49] Und unter ihnen ist so mancher, der sagt: „Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe.“ Hört! Ihre Probe hat sie ja schon ereilt. Und wahrlich, Dschahannam wird die Ungläubigen einschließen.

Und im tafsir ist erwähnt das diese ayat wegen al-Jad bin Qays offenbart wurde. Als der Prophet sas ihm befahl sich vorzubereiten für die Schlacht gegen die Römer, bemerkte er sas etwas und fragte ihn: Ist es wegen den Frauen der Römer? Er sagte darauf: Ya Rasulullah! Ich bin ein Mann der eine schwäche für Frauen hat und ich habe angst das ich in Versuchung falle wegen den römischen Frauen. Gib mir die Erlaubnis zurückzubleiben und setze mich nicht der Versuchung aus.

al-Jad hatte ein rotes Kamel. Es gibt eine Überlieferung über ihn: Jedem wurde vergeben ausser dem Besitzer des roten Kamels. Und Allah sandte die Ayat wegen ihm: Und unter ihnen ist so mancher, der sagt: „Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe.“ Hört! Ihre Probe hat sie ja schon ereilt.

Er wollte also nicht dran teilnehmen um vor der Fitnah der Frauen sicher zu sein. Denn wenn er der versuchung verfällt ist er sündig und ihn erwartet eine Strafe. ….Das fernhalten vom Jihad und die schwäche des Iman und die Krankheit im Herz das ist selbst schon eine große Fitnah in der jemand gefallen ist. Wie kann man von einer kleinen Fitnah fernbleiben obwohl man doch schon selbst in eine eine große Fitnah gefallen ist?!
Und Allah sagt:

وَقَاتِلُوهُمْ حَتَّى لاَ تَكُونَ فِتْنَةٌ وَيَكُونَ الدِّينُ كُلُّهُ لِلّه فَإِنِ انتَهَوْاْ فَإِنَّ اللّهَ بِمَا يَعْمَلُونَ بَصِيرٌ

[8:39] Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.

Wer vom Jihad fernbleibt um sicher vor der fitnah zu sein, der ist schon in eine fitnah gefallen, aufgrund der zweifel in seinem Herzen, seinem üblen Verstand und sein fernbleiben vom Jihad wobei Allah ihm das doch befohlen hat! Majmu al-Fatawa”, 28/165-167

(1) Hier ist nur der Ikhtilaf gemeint in Sachen wo es auch ikhtilaf geben darf, nicht der Bidah ruf das wir uns mit den shia und anderen sekten vereinigen sollen

(2) sogar unter den Sahaba ist dies vorgekommen

August 27, 2008

Tafsir der Aya:…“Er sendet die Blitzschläge und trifft damit, wen Er will…“

Posted in At-Tibyaan (7) um 10:56 pm von tibyaan

Tafsir der Aya:…“Er sendet die Blitzschläge und trifft damit, wen Er will…“

Anas ibn Malik überliefert:

Der Gesandte Allahs sas sandte einen seiner Gefährten zu einem Mann -der zu den Unwissenden gehörte- um ihn zu Allah subhana zu rufen so sagte der unwissende Mann zu dem Gefährten:

Was ist das für ein Herr zu dem du mich rufst? Ist er aus Eisen? Ist er aus Kupfer? Ist er aus Silber? Ist er aus Gold?

So ging der Gefährte zurück zum Propheten sas und erzählte ihm was passiert ist, so sandte er sas den Gefährten zum zweiten mal. Der unwissende Mann sagte ihm wieder dasselbe, dann wurde er noch ein drittes mal geschickt. Der Mann sagte ihm wieder dasselbe, so kehrte der Gefährte zurück und informierte den Propheten sas darüber. Allah santde ein Blitzschlag das den unwissenden Mann traf und ihn verbrannte.

Der Gesandte Allahs sas sagte dann: Wahrlich, Allah subhanhu wa ta ala sandte auf den Mann den du kennst einen Blitzschlag der ihn verbrannte.

Dann wurde diese ayat offenbart:

وَيُسَبِّحُ الرَّعْدُ بِحَمْدِهِ وَالْمَلاَئِكَةُ مِنْ خِيفَتِهِ وَيُرْسِلُ الصَّوَاعِقَ فَيُصِيبُ بِهَا مَن يَشَاءُ وَهُمْ يُجَادِلُونَ فِي اللّهِ وَهُوَ شَدِيدُ الْمِحَالِ

[13:13] Und der Donner lobpreist Seine Herrlichkeit; und (genauso lobpreisen) Ihn die Engel in Ehrfurcht. Und Er sendet die Blitzschläge und trifft damit, wen Er will; doch streiten sie über Allah, während Er streng in der Vergeltung ist.

Der Hadith ist bei ‘As-Sahîh al-Musnad Mimma Laysa fis-Sahîhayn‘ of ash-Shaykh Muqbil al-Wâdi’î (1/75-76).

Ahkām Ad-Diyār: Das islamische Urteil über die Staatsangehörigkeit

Posted in 'Abdul-Qādir Ibn Abdil-Azīz (4) um 10:52 pm von tibyaan

Das islamische Urteil über die Staatsangehörigkeit in den Ländern der ursprünglichen Kuffar

Shaykh Abdul-Qādir Bin Abdil-Azīz

Ein Muslim fragte mich über die Staatsangehörigkeit in den Ländern der ursprünglichen Kuffar. Der Muslim der sich in ihren Ländern niederlassen will hat das Recht auf ihre Staatsangehörigkeit fals er folgende Bedingungen erfüllt, – Er muss einen Eid schwören das er sich dem Staat unterordnet, – dass er ihre Gesetze anerkennt, – dass er niemanden Schaden wird, – das er den Staat verteidigen wird und weitere ähnliche Bedingungen. So antwortete ich ihm das dies klarer Kufr ist, und jeder der dies macht ohne gezwungen zu werden, hat kufr begangen. Fals er dabei bleibt und sich vom Taghut richten lässt dann hat er kufr begangen. Nachdem er die Staatsangehörigkeit erhalten hat, muss er – oder seine Kinder – in der Armee der Kuffar dienen, und dies ist kufr denn es ist kämpfen auf dem Wege des taghut.

الَّذِينَ آمَنُواْ يُقَاتِلُونَ فِي سَبِيلِ اللّهِ وَالَّذِينَ كَفَرُواْ يُقَاتِلُونَ فِي سَبِيلِ الطَّاغُوتِ فَقَاتِلُواْ أَوْلِيَاء الشَّيْطَانِ إِنَّ كَيْدَ الشَّيْطَانِ كَانَ ضَعِيفاً

[4:76] Die da glauben, kämpfen für Allahs Sache, und die nicht glauben, kämpfen für die Sache des Teufels; darum kämpft gegen die Anhänger des Satans! Wahrlich, die List des Satans ist schwach.

Und auch im allgemeinen diese Bedingungen sind totale Unterwerfung, was einen aus den Islam befördert. Und der Fragende sagte zu mir dann,“ Ich geb dir ein Beispiel, ein Mann kennt das Urteil, und er sagt er wird den kufr für 5 min begehn in der Zeit in der er die Bedingungen akzeptiert und danach wird er bereuen“. So antwortete ich ihm wenn er sagt ich werde den kufr begehen so hat er den kufr mit dieser Aussage schon begangen, selbst wenn er letztendlich die Bedingungen nicht akzeptiert. Die Ulama machten kein Unterschied ob jemand den kufr in Zukunft beabsichtigt, oder gerade den kufr begeht. Und wer garantiert ihm das er bis zur Reue leben wird, vielleicht stirbt er oder verliert den Verstand bis dahin, und die Möglichkeit zur Reue wird ihm dann genommen. Und er ta ala sagt:

وَمَكَرُواْ وَمَكَرَ اللّهُ وَاللّهُ خَيْرُ الْمَاكِرِينَ

[3:54] Und sie schmiedeten eine List, und Allah schmiedete eine List; und Allah ist der beste Listenschmied.

أَفَأَمِنَ الَّذِينَ مَكَرُواْ السَّيِّئَاتِ أَن يَخْسِفَ اللّهُ بِهِمُ الأَرْضَ أَوْ يَأْتِيَهُمُ الْعَذَابُ مِنْ حَيْثُ لاَ يَشْعُرُونَ

[16:45] Sind denn jene, die Böses planen, sicher davor, daß Allah sie nicht in die Erde versinken läßt, oder daß die Strafe nicht über sie kommen wird, wenn sie es nicht ahnen?

Im allgemeinen, die Staatsangehörigkeit die an solche Bedingungen geknüpft ist, ist nicht erlaubt. Und der Shaykh Hamad Ibn ‘Atīq An-Najdī sagte:,“ Wenn er nur im äußerlichen damit übereinstimmt doch im innerlichen lehnt er es ab, doch er tut dies nur wegen Ansehen, Reichtum, Geiz oder aus Angst um seine Zukunft so ist er trotzdem ein Murtad und seine innerliche ablehnung dagegen nützt ihm überhaupt nix. Und er gehört zu denen über die Allah sagte:

ذَلِكَ بِأَنَّهُمُ اسْتَحَبُّواْ الْحَيَاةَ الْدُّنْيَا عَلَى الآخِرَةِ وَأَنَّ اللّهَ لاَ يَهْدِي الْقَوْمَ الْكَافِرِينَ

[16:107] Dies (ist so), weil sie das Leben des Diesseits dem des Jenseits vorgezogen haben, und weil Allah das Volk der Ungläubigen nicht leitet.

(“Bayān An-Najāti Wal-ikāk Min Muwālāt Al-Murtaddīn Wa Ahl Al-Ishrāk”)

Und Shaykh Al-Islām Muhammad Ibn ‘Abdil-Wahhāb sagte,“ Wenn die Muwalat daraus besteht in dem man mit ihnen (kuffar) in ihren Ländern lebt und mit ihnen zusammen kämpft und dies alles mit wohlwollen, dann wird über diesen mit dem kufr geurteilt wie Er ta ala sagt:

وَمَن يَتَوَلَّهُم مِّنكُمْ فَإِنَّهُ مِنْهُمْ إِنَّ اللّهَ لاَ يَهْدِي الْقَوْمَ الظَّالِمِين

[5:51] Und wer sie von euch zu Beschützern nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen.

Aus seinem Brief “Awthaq ‘Ural-Īmān” .

Und Allah weiß es am besten

I’tizāl und Mukhālatah

Posted in Abdur-Rahmān ibn Hasan Āl Ash-Shaykh (1) um 10:46 pm von tibyaan

I’tizāl (fernbleiben) und Mukhālatah (vermischen)

Shaykh ‘Abdur-Rahmān ibn Hasan Āl Ash-Shaykh

Shaykh ‘Abdur-Rahmān ibn Hasan Āl Ash-Shaykh rahimahullah sagte:

Die Hunafa sind die Leute des Tawhid. Sie halten sich fern von den mushrikin, denn Allah hat die Leute des Tawhid verpflichtet Itizal von den muschrikin zu machen(1), sie machen takfir auf sie und zeigen Feindschaft (Barah) ihnen gegenüber, so wie Allah die Aussage Ibrahims erwähnt:

وَأَعْتَزِلُكُمْ وَمَا تَدْعُونَ مِن دُونِ اللَّهِ وَأَدْعُو رَبِّي عَسَى أَلَّا أَكُونَ بِدُعَاء رَبِّي شَقِيّاً

[19:48] Und ich werde mich von euch und von dem, was ihr statt Allah anruft, fernhalten; und ich will zu meinem Herrn beten; ich werde durch das Gebet zu meinem Herrn bestimmt nicht unglücklich sein.“

فَلَمَّا اعْتَزَلَهُمْ وَمَا يَعْبُدُونَ مِن دُونِ اللَّهِ وَهَبْنَا لَهُ إِسْحَاقَ وَيَعْقُوبَ وَكُلّاً جَعَلْنَا نَبِيّاً

[19:49] Als er sich nun von ihnen und von dem, was sie statt Allah verehrten, getrennt hatte, da bescherten Wir ihm Isaak und Jakob und machten beide zu Propheten.

Shaykh Sultān Al-‘Utaybī merkt hier folgendes an: Schau genau hin wie Allah den Itizal von ihnen (mushrikin) erwähnte noch vor dem Itizal von den Götzen die sie anbeten. Und denke tief darüber nach.

Allah sagt:

قَدْ كَانَتْ لَكُمْ أُسْوَةٌ حَسَنَةٌ فِي إِبْرَاهِيمَ وَالَّذِينَ مَعَهُ إِذْ قَالُوا لِقَوْمِهِمْ إِنَّا بُرَاء مِنكُمْ وَمِمَّا تَعْبُدُونَ مِن دُونِ اللَّهِ كَفَرْنَا بِكُمْ وَبَدَا بَيْنَنَا وَبَيْنَكُمُ الْعَدَاوَةُ وَالْبَغْضَاء أَبَداً حَتَّى تُؤْمِنُوا بِاللَّهِ وَحْدَهُ

[60:4] Ihr habt bereits ein vortreffliches Beispiel an Abraham und denen mit ihm, als sie zu ihrem Volk sagten: „Wir haben nichts mit euch noch mit dem zu schaffen, was ihr statt Allah anbetet. Wir verwerfen euch. Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Haß entstanden, (solange,) bis ihr an Allah glaubt und an Ihn allein!“

Und Allah sagt:

وَإِذِ اعْتَزَلْتُمُوهُمْ وَمَا يَعْبُدُونَ إِلَّا اللَّهَ فَأْوُوا إِلَى الْكَهْفِ يَنشُرْ لَكُمْ رَبُّكُم مِّن رَّحمته ويُهَيِّئْ لَكُم مِّنْ أَمْرِكُم مِّرْفَقاً

[18:16] Und wenn ihr euch von ihnen und von dem, was sie statt Allah anbeten, zurückzieht, so sucht Zuflucht in der Höhle; euer Herr wird Seine Barmherzigkeit über euch breiten und euch einen tröstlichen Ausweg aus eurer Lage weisen.“

Daher haben die Leute des Tawhid, ihren Tawhid nicht vervollkomnet bis sie sich von den mushrikin fernhalten, sie zu Feinden nehmen, und Takfir auf sie machen. Die Leute des Tawhid halten sich von den mushrikin fern, und nehmen dabei Ibrahim as als Vorbild. (Ad-Durar As-Saniyyah 11/434.)

Shaykh Is’hāq ibn ‘Abdir-Rahmān Āl Ash-Shaykh sagt:

Vergleichsweise zu heute, denke über diejenigen nach die sich zwar dem Diin, dem Wissen und den Leuten des Najd zuschreiben. Doch er geht in die Länder der mushrikin, und wohnt dort eine zeitlang und sucht dort nach Wissen und er sitzt mit ihnen zusammen. Und dann kommt er zu den Muslimen und wenn ihm dann gesagt wird,“fürchte Allah“ oder „Kehre zu deinem Rabb zurück“ – so macht er sich über denjenigen lustig und sagt zu ihm “ Soll ich zurückkehren weil ich nach Wissen gesucht habe?!“ Und dann wird es offensichtlich von seinen Worten und Taten wie übel und wie unaufrichtig sein Glaube wahr.

Und das ist keine Überraschung, weil er Allah und seinem Gesandten ungehorsam war indem er sich unter die mushrikin mischte, so wurde er dafür bestraft. Aber das was überraschend ist, ist das die Leute des Diin und Tawhid so nachsichtig mit diesen Leuten sind, die eine Verbindung bauen wollen zwischen den mushrikin und Muwahidin – obwohl Allah sie doch getrennt hat in seinem Buch und durch die Zunge des Propheten, Frieden und Segen seien auf ihm

(1)Shaykh Sultān Al-‘Utaybī rahimahullah erklärt dies wie folgt: Itizal (fernhalten) ist indem man sich nicht unter den Tawaghit mischt, und ihre Zahl nicht erhöht, und ihnen den gehorsam verweigert, und sich von ihnen trennt.

Ahkām Ad-Diyār: Die verschiedenen Kategorien des Dar al-kufr

Posted in 'Abdul-Qādir Ibn Abdil-Azīz (4) um 6:49 pm von tibyaan

Die verschiedenen Kategorien des Dar al-Kufr

Shaykh Abdul-Qādir Bin Abdil-Azīz

Dar al-kufr ist in mehrere Kategorien eingeteilt und die umfassende Bezeichnung für alldiese Kategorie ist Dar al-kufr oder Dar ash-shirk. Die Kategorien sind folgende:

1- Aus der Sicht ob der kufr dort schon immer vorgeherrscht hat oder erst später kam gibt es folgende Einteilungen:

a) Dar al-kufr Al-asli: Das ist das Land was nie Dar al-Islam gewesen ist wie zb. Japan, England, Südamerika, Australien.

b) Dar al-kufr At-Tari: Das ist das Land welches Dar al-Islam war doch dann von den ursprünglichen Kuffar erobert wurde wie es bei A-Andalus (Spanien,Portugal) der Fall ist oder Filisteen, oder die osteuropäischen Länder die mal zum Osmanischen Reich gehört haben Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien, Griechenland und Albanien.

c) Dar ar-riddah: Es ist ein Zweig von Dar al-kufr At-tari und seine deffinition ist das es mal Dar al-islam war doch dann von Murtadun erobert wurde und sie die Gesetze der Kuffar eingesetzt haben so wie die heutigen Länder die sich islamisch nennen besonders die arabischen Länder. Es gab auch eine Zeit als diese Länder Dar al-kufr at-Tari waren nämlich als die kolonialistischen kreuzritter es eroberten und menschengemachte Gesetze einführten, dann verließen sie das Land und setzten abtrünnige Herrscher über die Leute ein. Und es gibt einige Unterschiede im fiqh zwischen Dar al-kufr at-tari und Dar ar-riddah wie Al-Māwardī in seinem Buch“Al-Ahkām As-Sultāniyyah” erklärt hat.

Hier noch eine bemerkung ich verweise oft auf diese Länder wenn ich von den Ländern der Muslime rede, dabei schau ich auf die Mehrheit der Bevölkerung. Doch kann man dabei nicht den Ausdruck Dar al-islam verwenden, denn sie sind alle Diyar des kufr und riddah. Und Jihad gegen die ungläubigen Herscher ist fardh ayn für die muslimische Bevölkerung, wie ich bereits öfter erklärt habe.

2- Aus der Sicht der beziehung zum Dar Al-Islam ist das Dar al-kufr so eingeteilt:

a) Dar al-Harb: Hier besteht kein Sulh oder Hudnah zum Dar al-islam. Und es ist keine Bedingung das ein Krieg bereits geführt wird, es genügt schon das kein Sulh besteht, das heist es ist den Muslimen erlaubt die Menschen dieser Länder zu bekämpfen wann immer sie wollen.

b) Dar al-Ahd: Und es ist hier nicht erlaubt das Muwadah zu den Kuffar besteht durch einen Sulh und auch nicht, das verzichten auf Krieg, ausser man verzichtet darauf zum Vorteil der Muslime denn Allah sagt:

فَلَا تَهِنُوا وَتَدْعُوا إِلَى السَّلْمِ وَأَنتُمُ الْأَعْلَوْنَ وَاللَّهُ مَعَكُمْ وَلَن يَتِرَكُمْ أَعْمَالَكُمْ

[47:35] So lasset (im Kampf) nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.

Weil Allah uns verpflichtet hat die Kuffar zu bekämpfen bis der Diin allein für Allah ist. Doch er verpflichtete uns nicht zum Frieden mit ihnen oder friedensverhandlungen, außer dann wenn wir dies benötigen. Er ta ala sagt:

ُ فَاقْتُلُواْ الْمُشْرِكِينَ حَيْثُ وَجَدتُّمُوهُم
…dann tötet die mushrikin, wo immer ihr sie findet[9:5]

وَقَاتِلُوهُمْ حَتَّى لاَ تَكُونَ فِتْنَةٌ وَيَكُونَ الدِّينُ كُلُّهُ لِلّه فَإِنِ انتَهَوْاْ فَإِنَّ اللّهَ بِمَا يَعْمَلُونَ بَصِيرٌ

[8:39] Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.

Es ist für niemanden erlaubt einen Vertrag der Hudnah abschzuschliesen auser für den Imam der Muslime oder seinem Stellvertreter. Und wenn wir auf unsere Zeit schauen inder es keinen Imam gibt so berücksichtigen wir keinerlei internationale Friedensverträge und dergleichen, die von ungläubigen Herrscher geschlossen wurden mit jenen Herscher die nicht mit der sharia über die Muslime richten und deshalb keinerlei Autorität für die Muslime darstellen.

3- Aus der Sicht der Sicherheit die ein Muslim in Dar al-kufr hat gibt es folgende Einteilungen:

a) Dar Al-Amn: Hier ist der Muslim sicher, sowie es in Al-Habashah war zur Anfangszeit des Islam als die Sahabah dorthin Hijra gemacht haben um den mushrikin in Makkah zu entkommen.

b) Dar Al-Fitnah: Hier ist der Muslim nicht sicher, wie in Makkah zur Anfangszeit des Islam, und auch in unserer heutigen Zeit in den Ländern der Riddah.

Ahkām Ad-Diyār: Die verschiedenen Kategorien von Dar Al-Islam

Posted in 'Abdul-Qādir Ibn Abdil-Azīz (4) um 1:04 pm von tibyaan

Die verschiedenen Kategorien von Dar Al-Islam

Shaykh Abdul-Qādir Bin Abdil-Azīz

In den Büchern der Leute des Wissens finden wir verschiedene Kategorien von Dar al-Islam diese sind folgende:

1-Dar Al-Baghi: Es ist das Dar al-islam in der die Rebellen die Kontrolle übernommen haben. Das Gegenteil davon ist Dar al-adl, und dies ist wenn alles unter der Führung vom Imam der Muslime ist

2-Dar al-Fisq: Das ist der Fall wenn der Fisq weit verbreitet ist im Land. Ash-Shawkani bemerkte,“ Ja’far Ibn Mubash’shir und einige von den Hāduwiyyah waren der Meinung das es Pflicht ist Hijra vom Dar al-Fisq zu machen, doch die richtige Meinung ist das es nicht Pflicht ist denn es ist trotzdem ein Dar al-Islam.“Nayl Al-Awtār”, 8/179
Ich (Ash-Shawkani) sage: Aber es ist mustahab den Ort in der Fisq weit verbreitet ist zu verlassen, wie im Hadith von dem, der hundert Menschen tötete, und der Alim ihm sagte das er sein Land verlassen soll und sich in ein Land begeben muss in der rechtschaffene Leute leben.

3-Dar ahl Ath-Thimmah: Das dar al ahlal-thimmah gehört zu Dar al-islam, so wie Khaybar es gewesen ist in der Zeit des Propheten Muhammad sas. Und die Deffinition von dar al ahlal-thimmah ist wie Muhammad Ibn Hasan Ash-Shaybānī sagte:,“ Wenn der Amir mit seiner Armee eine Stadt umzingelt die den Feinden gehört, und einige der Bewohner sagen,“ Wir werden Muslime“ und andere,“ Wir werden Thimmah, und bleiben hier“. Wenn die Muslime dann in der Lage sind unter ihnen Leute dahinzuschicken die diejenigen bekämpfen die von ahl al-harb sind und dort mit den Gesetzen des Islam regieren dann sollte der Amir das tun. Shārih As-Sarkhasī sagt,“ Denn das einsetzen der islamischen Gesetze in ihrem Dar ist möglich, und dieser Dar wird zu einem Dar der Muslime durch die Anwendung der islamischen Gesetzgebung. So macht der Imam das dann zu Dar al-Islam und die Leute zu Ahl Athimma. (“As-Siyar Al-Kabīr”, 5/2196-2197)
Diese verschiedenen Kategorien muss der Schüler beachten wenn er in den Büchern des Wissens liest.

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