August 31, 2008

Das Hukm über Blut, Besitz und Ehre der Kuffar

Posted in At-Tibyaan (7) um 11:18 pm von tibyaan

Das Hukm über Blut, Besitz und Ehre der Kuffar

Das Blut, der Besitz und die Ehre der Kuffar sind grundlegend halal

Dies geht aus folgenden Beweisen hervor:

قَاتِلُواْ الَّذِينَ لاَ يُؤْمِنُونَ بِاللّهِ وَلاَ بِالْيَوْمِ الآخِرِ وَلاَ يُحَرِّمُونَ مَا حَرَّمَ اللّهُ وَرَسُولُهُ وَلاَ يَدِينُونَ دِينَ الْحَقِّ مِنَ الَّذِينَ أُوتُواْ الْكِتَابَ حَتَّى يُعْطُواْ الْجِزْيَةَ عَن يَدٍ وَهُمْ صَاغِرُونَ [9:29]

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.

وَقَاتِلُوهُمْ حَتَّى لاَ تَكُونَ فِتْنَةٌ وَيَكُونَ الدِّينُ كُلُّهُ لِلّه فَإِنِ انتَهَوْاْ فَإِنَّ اللّهَ بِمَا يَعْمَلُونَ بَصِيرٌ
[8:39]  Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.

فَإِن تَابُواْ وَأَقَامُواْ الصَّلاَةَ وَآتَوُاْ الزَّكَاةَ فَإِخْوَانُكُمْ فِي الدِّينِ

[9:11]  Bereuen sie aber und verrichten sie das Gebet und entrichten sie die Zakah, so sind sie eure Brüder im Glauben.

Der hadith überliefert von Ibn Umar der Prophet sas sagte: Mir wude befohlen die Menschen solange zu bekämpfen bis sie La ilaha ill-Allah bezeugen. Wenn sie dies bezeugen dann ist ihr Blut und Besitz geschützt..

Und der Hadith: Wer unser Gebet betet und sich zur Qiblah wendet von unserem geschlachteten isst, dann ist er ein Muslim der den Schutz von Allah und den Schutz von seinem Gesandten hat…(al-bukhari)

Eine Sache die in der Sharia eindeutig ist, ist das jede Person die zum Islam übertritt damit ihr Blut und ihren Besitz geschützt hat.

Der Gesandte sas sagte: Wer La ilaha ill-Allah sagt und ungläubig ist an das was neben Allah angebtet wird, dann ist sein Besitz und Blut geschützt. (Muslim)

Shaykh Muhammad ibn Abdul Wahhab rahimahullah kommentiert den hadith wie folgt: „Die Aussage, ..und ungläubig ist an das was neben Allah angebetet wird, ist eine Betonung für die Ablehnung. Deshalb wird sein Blut und Besitz nicht geschützt auser damit. Wenn er zweifelt oder zögert (am Islam) dann ist sein Blut und Besitz nicht geschützt. (Ad-Durar as-Saniyyah: Risalat asl din al-islam)

Und diese Aussagen von Sheikh ul islam sind eine klare bestätigung für diese Regel

Ibn Taymiyyah sagt während er über die Riddah (abtrünnigkeit) spricht: Weil derjenige der zum Murtad wird, wir töten ihn nur weil er seinen Diin gewechselt hat, fals er wieder zum wahren Diin zurückkehrt, dann ist das was sein Blut halal gemacht hat aufgehoben, genauso wie das was das Blut eines ursprünglichen kafir erlaubt aufgehoben wird bei seinem Eintritt in den Islam. (as-saram al-maslul ala shatim ar-rasul 368-369)

Ibn Hajar sagt: Die Erlaubnis des Blut von einem Thimmi ist ein falsches Verständnis da sein kufr das ist was sein Blut halal macht. Aber der Tribut (Thimmah) ist ein Vertrag und dies schützt ihn vor seiner Tötung obwohl der Grund (für die erlaubnis seines Blut) weiter existiert (nämlich der kufr). (Fath al-Bari 12/326)

Daraus versteht man das der Grund für die Erlaubnis seines Blut der kufr ist doch gibt es Arten von Sicherheit (Aman) was sein Blut und Besitz trotzdem schützen kann. Diese sind folgende

Die sicherheit (aman) aufgrund der Tributzahlung (Thimmah)

قَاتِلُواْ الَّذِينَ لاَ يُؤْمِنُونَ بِاللّهِ وَلاَ بِالْيَوْمِ الآخِرِ وَلاَ يُحَرِّمُونَ مَا حَرَّمَ اللّهُ وَرَسُولُهُ وَلاَ يَدِينُونَ دِينَ الْحَقِّ مِنَ الَّذِينَ أُوتُواْ الْكِتَابَ حَتَّى يُعْطُواْ الْجِزْيَةَ عَن يَدٍ وَهُمْ صَاغِرُونَ

[9:29]  Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.

Wenn der Gesandte Allahs sas einen Amir wählte unterrichtete er ihn und sagte ihm unter anderem,“…dann lege ihnen die jizyah auf wenn sie es akzeptieren dann nimm es von ihnen an und lass sie. (Muslim und Ahmad)

ash-Shafi sagt: Allah sagt Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben und Allah sagt über die anderen als die Ahl al-Kitab: Bekämpft sie bis es keine fitnah mehr gbt und die anbetung auschließlich für Allah. So schützt Allah das Blut derer die dem Diin der Ahl al-kitab folgen durch Iman (indem sie muslime werden) oder durch das zahlen der Jizyah. (Kitab al-Umm 4/405)

Ibn Qudamah sagt,“ Wenn man einen Vertrag mit den Thimmah eingeht dann liegt es an ihm sie vor den Muslimen und muharibin (menschen von darulharb) zu schützen, denn dies ist er mit diesem Vertrag eingegangen, Ali ra sagte: Wahrlich sie zahlen nur die Jizyah damit ihr Blut wie unser Blut wird und ihr Geld wie unser Geld (also geschützt). (al-Mughni 12/828)

Die sicherheit durch Jawar (informieren über den Islam)

وَإِنْ أَحَدٌ مِّنَ الْمُشْرِكِينَ اسْتَجَارَكَ فَأَجِرْهُ حَتَّى يَسْمَعَ كَلاَمَ اللّهِ ثُمَّ أَبْلِغْهُ مَأْمَنَهُ ذَلِكَ بِأَنَّهُمْ قَوْمٌ لاَّ يَعْلَمُونَ

[9:6]  und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz, bis er Allahs Worte vernehmen kann; hierauf lasse ihn den Ort seiner Sicherheit erreichen. Dies (soll so sein), weil sie ein unwissendes Volk sind.

Ibn Kathir sagt: Er subhanahu wa ta ala sagt zu seinem Propheten sas: und wenn einer der Götzendiener … diejenigen die er ihm befohlen hat zu bekämpfen und ihre Sklaven und geld halal gemacht hat;  .. bei dir Schutz sucht… mit anderen Worten er sucht Aman (Sicherheit) von dir, …dann gewähre sie ihm bis er die Worte Allahs hört…, in anderen Worten den Quran. Du musst es ihm vorlesen und ihm den Diin erklären damit vollziehst du die Hujjah (beweis,aufklärung) über ihn; … hierauf lasse ihn den Ort seiner Sicherheit erreichen… mit anderen Worten er ist sicher bis er sein Land erreicht. …Dies (soll so sein), weil sie ein unwissendes Volk sind. mit anderen Worten: Wir gewähren ihnen nur Sicherheit damit sie von der Religion Allahs erfahren und die Dawah unter seinen Dienern verbreitet wird.

Sicherheit durch Hudnah

Hudnah bedeutet das man einen Friedensvertrag macht und auf Krieg gegen die Kuffar für eine bestimmte Zeit verzichtet wie Ibn Qudama es erklärt hat.

وَإِن جَنَحُواْ لِلسَّلْمِ فَاجْنَحْ لَهَا
[8:61]  Und wenn sie jedoch zum Frieden geneigt sind, so sei auch du ihm geneigt

Und der Prophet sas hat so einen Vertrag abgeschlossen, der Vertrag von hudhaybiyah in der für 10 Jahren frieden geschlossen wurde, weil die Muslime zu der Zeit noch schwach waren, das war eine Gelegenheit an Stärke zu gewinnen.
Doch im Normafall ist es nicht erlaubt vom Jihad abzulassen ausser in Zeiten der Schwäche wo es einen Vorteil hat weil Allah swt sagt:

فَلَا تَهِنُوا وَتَدْعُوا إِلَى السَّلْمِ وَأَنتُمُ الْأَعْلَوْنَ وَاللَّهُ مَعَكُمْ وَلَن يَتِرَكُمْ أَعْمَالَكُمْ

[47:35]  So lasset (im Kampf) nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.

Ash-Shafi sagt ein einer längeren Aussage: … dann ist die Sicherheit für ihr Geld und ihr Blut ungültig und es ist halal für den Amir ul-Muminin, genauso wie das Geld und Blut der Muharibin halal ist. (Kitab al-Umm 4/280)

Der Aman der Botschafter:

Ibn Masud al-ashjai berichtet das der Gesandte Allahs sas ungefähr zu den zwei Botschaftern von Musaylamah al-Kadhab sagte als sie den Brief von Musaylamah vorlasen,“ Was sagt ihr zwei dazu? Sie sagten,“ Wir sagen das was er (Musaylamah) sagt. Er sas sagte,“ Bei Allah, wäre es nicht so man das man die Botschafter nicht tötet, ich würde auf eure Nacken schlagen (also töten) (AbuDawud)

Muslime in Dar ul-Harb:

ash-Shafi sagte während er darüber spricht:…wenn sie ihm (muslim) keine Sicherheit garantiert haben oder ein Vertrag für ihre eigene Sicherheit vor ihm genommen haben dann kan er von ihren Frauen und Kinder nehmen wieviel er schafft. ..Es ist für ihn erlaubt sie zu töten und soviel von ihrem Besitz zu nehmen oder zu zerstören wie er kann. (Kitab al-Umm 4/353)

Ibn Qudamah spricht über den muslimischen gefangenen in Dar ul-Harb und sagt: Wenn sie ihn freilassen und ihm Sicherheit gewähren dann haben sie genauso auch ein Recht auf sicherheit vor ihm (dem muslim) denn dies resultiert von der Sicherheit die sie ihm gewähren. Wenn es ihm möglich ist zum Dar al-Islam zu reisen dann muss er das machen. Wenn ihm das aber nicht möglich ist dann bleibt er dort und für ihn gilt dasselbe wie für den der den Islam in Dar al-Harb annimt.
Aber wenn sie ihn freilassen ohne ihm Sicherheit zu gewähren dann ist es an ihm soviel wie er kann von ihnen zu nehmen und zu stehlen und dann zu flüchten, denn er hat ihnen keinen Aman gegeben und sie ihm auch nicht (Al-Mughni 13/185)

Ahmad ibn ibrahim ad-dumyati, bekannt als Ibn An-Nahhas sagt: Wenn sie einen Gefangenen freilassen ohne Bedingungen dann ist es an ihm sie bis zum Tod zu bekämpfen und von ihren Frauen und Kinder und ihren Besitz zu nehmen. Und das ist der Mathhab von Ahmad. Wenn sie ihn aber freilassen und ihm Sicherheit gewähren dann hat er einen Aman und es ist haram für ihn sie zu töten

Die Kuffar in In den heutigen islamischen Ländern:

Was ist jetzt mit den Kuffar die in den sogenannten islamischen Ländern sind die von Murtadun regiert werden? Die Sicherheit welche die Murtadherscher diesen kuffar zugestimmt haben ist für uns nicht gültig und batil, da die Murtadherrscher keinerlei Autorität für die Muslime darstellen deshalb haben auch ihre Vertrage für uns keine Gültigkeit.
Shaykh Abdul Qadir ibn Abdul Aziz sagt: Die Kuffar die islamische Länder betreten welche aber heutzutage kufr und riddah sind, betreten es mit einem Dokument von derjeweiligen Autorität dieses Landes. Doch dies gilt nicht als Aman für ihn welches sein Blut und Besitz schützt, da dies von einem Kafir-Murtad ausgestellt wurde der dieses Recht nicht hat und keine Autorität für die Muslime ist. Ein Vertrag von einem Kafir mit einem anderen Kafir ist für den Muslim nicht gültig.

Der Muharib und der Muahad

Der Unterschied zwischen diesen beiden ist das der Kafir der einen Sicherheitsvertrag mit den Muslimen hat ein Muahad ist während der kafir der keinen Sicherheitsvertrag mit den Muslimen hat ein Muharib oder Harbi ist.
Selbst wenn der Muharib nicht wirklich im Krieg mit den Muslimen steht so ist trotzdem sein Blut und Besitz halal da er keinen Vertrag hat was es schützt.
Die Einteilung Zivilist oder nicht-Zivilist gibt es in der Shariah nicht. Der Shaykh Nasir ibn Hamad al-Fahd sagt (diese Worte muss man mit Gold schreiben),“ Es gibt in der Sharia keine Einteilung in Zivilist oder nicht-Zivilist. Sondern Muharib oder Muahad. Und die Muharibun von den Kuffar darf man uneingeschränkt töten auser den alten Mann und die Frauen und Kinder. Einen männlichen Kafir Muharib darf man töten selbst wenn er von den Leuten als sogenannter Zivilist eingestuft wird.
Und Shaykh Abdul Qadir ibn Abdul Aziz erklärt wer ein Muharib ist und sagt,“ Der Muharib mit anderen Worten, der keinen Vertrag hat…

Shaykh Abdul Qadir Awdah sagt über den Muharib: Das worüber Einstimmigkeit herrscht ist das man das Blut von einem Harbi ungestraft vergießen darf (mahdur ad-Damm). Wenn einer ihn tötet oder verletzt, dann hat er einen getötet oder verletzt von dem es erlaubt ist und es gibt keinerlei tadel für diese erlaubte Tat.
…Der harbi ist einer dessen Blut erlaubt ist so bleibt sein Blut auch erlaubt nachdem man ihn gefangen genommen hat.
(At-tashri al-Jinai 1/533)

Shaykh Abdul Qadir ibn Abdul Aziz sagt:...Es ist erlaubt diese leute dieses Staates zu bekämpfen wann immer die Muslime wollen, deshalb wird es auch Dar Harb genannt.

Shaykh Abdul Qadir Awdah sagt: Und wenn die Harbis keinen Vertrag mit dem Dar al-Islam haben dann sollen sie es nicht betreten. Denn wenn einer von ihnen es betretet dann ist sein Blut und Besitz erlaubt.

Was auch eindeutig ist, ist das was Ibn al-Qayyim von seinem Lehrer Ibn Taimiyyah überliefert,“ Unser Shaykh (ibn Taymiyyah) sagte,“ Und das ist der klare Qiyas weil das Blut erlaubt ist ohne einen Vertrag. (Ahkam ahl ath-thimmah 3/1354)

subhanallah und das sagt sheikh ul islam ibn Taymiyya!! das heist für den Kafir folgendes: Kein vertrag, kein Schutz!

Ghanima und al-Fay

Es gibt zwei Wege wie man ihr Blut vergießt und ihren Besitz nimmt, einmal das was durch Kampfhandlungen geschiet, was man dadurch erbeutet hat fällt unter Ghanima (Kriegsbeute). Alles was außerhalb vom Krieg von ihnen genommen wird ohne kampfhandlungen wird Al-Fay genannt.
Wie es mit den Bani An-Nadhir der Fall war sie sind geflohen aus Angst vor den Muslimen und alles was man von ihnen dann genommen hat wurde al Fay genannt, weil es von dem kafir, der es gar nicht verdient hat zurück zu dem Muslim gekommen ist der es am ehesten verdient.

Shaykh al-islam ibn Taymiyyah erklärt es folgerndermaßen: Für al-Fay gilt folgendes Urteil was Allah swt in Surat al-Hashr gegeben hat in bezug auf die Bani An-Nadhir:
[59:6]  Und was Allah Seinem Gesandten als Beute von ihnen gegeben hat – ihr brauchtet weder Pferde noch Kamele dazu aufzubieten; aber Allah gibt Seinen Gesandten Gewalt über wen Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge.
Was Allah Seinem Gesandten gegeben hat, das ist für Allah und für den Gesandten und für die Verwandten und die Waisen und die Armen und den Sohn des Weges, damit es nicht nur bei den Reichen unter euch umläuft. Und was euch der Gesandte gibt, das nehmt an; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist streng im Strafen.(Dies ist) für die armen Auswanderer, die aus ihren Heimstätten und von ihren Besitztümern vertrieben wurden, während sie nach Allahs Huld und Wohlgefallen trachteten und Allah und Seinem Gesandten beistanden. Diese sind die Wahrhaftigen.[59:9]   Und jene, die vor ihnen in der Behausung (des Islam) wohnten und im Glauben heimisch geworden sind, lieben jene, die bei ihnen Zuflucht suchten, und hegen in sich kein Verlangen nach dem, was ihnen gegeben wurde, sondern sehen (die Flüchtlinge gern) vor ihnen selbst bevorzugt, auch wenn sie selbst in Dürftigkeit leben. Und wer vor seiner eigenen Habsucht bewahrt ist – das sind die Erfolgreichen.Und diejenigen, die nach ihnen kamen, sagen: „Unser Herr, vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorangingen, und laß in unsere Herzen keinen Groll gegen die Gläubigen. Unser Herr! Du bist wahrlich Gütig, Barmherzig.“

Er subhanahu wa ta ala erwähnt die Muhajirin und Ansar und alle die nach ihnen kommen und unter die Beschreibung fallen. In der dritten Kategorie fällt jeder bis zum Jüngsten Tag auf den die Rede Allahs zutrifft: [8:75]  Und die, welche hernach glauben und auswandern und (für Allahs Sache) an eurer Seite kämpfen werden – und Allah sagt: [9:100] und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind und Allah sagt: 62:3]   und anderen von ihnen, die sie noch nicht eingeholt haben. Und Er ist der Erhabene, der Allweise.

Und die Bedeutung von:..ihr brauchtet weder Pferde noch Kamele dazu aufzubieten. Die Fuqaha sagen: Die Fay ist was von den Kuffar ohne zu kämpfen genommen wurde, denn das aufbieten von Pferen und Kamelen bedeutet das kämpfen. Und es wird Fay genannt denn Allah afaahu an die Muslime. Mit anderen Worten er gab es ihnen von den Kuffar zurück. Denn die grundlegende Regel ist das Allah das Geld nur erschaffen hat damit es hilft bei der Ibada an ihn subhana. Diejenigen die also ungläubig an ihn sind, und ihn nicht anbeten und ihren Besitz nicht für die Anbetung an ihn verwenden, das dies dann für seine gläubigen Sklaven fällt die ihn subhana anbeten und Er ta ala gab ihnen zurück was sie verdienen.(as-siyasah ash-shariyyah fi islah ar-rai war-raiyyah 46-47)

Was Ibn Taymiyyah hier erklärt sind die Gründe für diese Regel, denn Allah ta ala hat den Besitz nur als Hilfsmittel für die Anbetung an ihm erschaffen und die Seelen hat er nur erschaffen das sie ihn anbeten, und die Kuffar nutzen nichts von dem für was es eigentlich erschaffen wurde, sie verlieren damit das Recht dies zu besitzen, und dies geht dann an die Muslime.
Imam Ahmad wurde über ein Schiff der Römer gefragt welches in Tarsus strandete und die Leute von Tarsus die Männer töteten und ihr Besitz nahmen. So sagte er drauf,“ Das ist Fay für die Muslime, welches Allah ihn gab.. Und er wurde gefragt über einen (Harbi) der sich verläuft und dann eine Stadt betritt die den Muslimen gehört und die muslimischen Einwohner ihn angreifen. Er sagte,“ Er fällt den Leuten der Stadt zu, sie können sich es dann teilen.

In As-Siyar al-Kabir von ash-shaybani wird berichtet: Das ein Man von Ashjaa zum Prophetn sas kam und ihn nach was fragte. So sagte er sas Sei geduldig. Dann ging der Mann und nahm Ghanimah von den Feinden und er kam damit zum Propheten sas. Und er sas machte es halal für ihn. Und dann wurde die aya offenbart: und dem, der Allah fürchtet, verschafft Er einen Ausweg 65:3] und versorgt ihn in der Art und Weise, mit der er nicht rechnet.

Aussagen der Mathhab:

Hanafi:
Imam as-sarkhasi fragte Abu Hanifa über einen Mann der von den Feinden gefangen genommen wird ob man ihn töten oder zum Imam bringen soll? Er sagte: Beides ist gut, weil das man ihn als Gefangenen nimmt hebt nicht die Erlaubnis für sein Blut auf, so kann der Imam ihn töten, wie auch der, der ihn gefangen genommen hat.

Shafi:
ash-Shafi sagte:.Wenn sie ihm keine Sicherheit garantiert haben oder ein verrtrag für ihre eigene Sicherheit vor ihm genommen haben dann kan er von ihren Frauen und Kinder nehmen wieviel er schafft. ..Es ist für ihn erlaubt sie zu töten und soviel von ihrem Besitz zu nehmen oder zu zerstören wie er kann. (Kitab al-Umm 4/353)

Hanbali:
Ahmad ibn ibrahim ad-dumyati, bekannt als Ibn An-Nahhas sagt: Wenn sie einen Gefangenen freilassen ohne Bedingungen dann ist es an ihm sie bis zum Tod zu bekämpfen und von ihren Frauen und Kinder und ihren Besitz zu nehmen. Und das ist der Mathhab von Ahmad. Wenn sie ihn aber freilassen und ihm Sicherheit gewähren dann hat er einen Aman und es ist haram für ihn sie zu töten. (Mashari al-ashwaq ila masai al-ushaq 2/1053)

Ein eindeutiger Beweis ist auch die Geschichte von Abu Basir die man in Al-Bukhari nachlesen kann als er unabhängig von dem Prophetn sas zur Küste floh und dort die Karavaen der Quraisch angriff die Mushirkin tötete und ihr besitz erbeutete, und viele Sahaba aus Mekka schlossen sich ihm dann an, das zeigt das dass Blut und Besitz der Harbis halal ist.

Und der Autor von Al-Mughni sagt im Zusammenhang mit der Geschichte von Abu Basir: Basierend darauf, ist es erlaubt für einen der zum Islam übertritt und von den Kuffar war, zu einem abgelegenen Gebiet zu gehen und soviele Kuffar wie er kann zu töten und ihr Besitz zu nehmen. (Al-Mughni 10/525)

Shubuhat:

Jetzt bringen einige Leute in der heutigen Zeit verschiedene Scheinargumente sie bringen folgende ayat vor:

[6:151] und ihr sollt niemanden töten, dessen Leben Allah unverletzlich gemacht hat, außer wenn dies gemäß dem Recht geschieht.

Dabei verdrehen sie völlig die grundlegenden Regeln, hier sagt Allah doch dessen leben Allah unverletzlich gemacht hat und das Leben der Harbis ist eben nicht unverletzlich, deshalb ist das in diesem Zusammenhang kein Beweis. Das Leben von Muslimen ist geschützt oder von Ahlu Thimma oder von Kuffar mit denen ein gültiger Friedensvertrag besteht aber nicht von den Muharibun. Und man muss ausdrücklich betonen das man sehr vorsichtig sein muss in diesem thema wenn man das Blut von Menschen absichtlich vergießt dessen Blut geschützt ist dann ist das eine große Sache und der Gesandte Allahs sas hat ausdrücklich davor gewarnt.

Eine andere Shubha: Das Blut und der Besitz der Kuffar ist nur am Schlachtfeld halal

Dies ist nicht richtig weil es nicht der Kampf ist was ihr Blut und Besitz halal macht sondern ihr Kufr, wie ibn Hajar in fath al bari erklärt hat. Im Schlachtfeld ist dies natürlich am häuftigsten der Fall doch heist das nicht das es außerhalb des Schlachtfeldes haram ist. Denn diese Regel gilt ja im Asl also schon grundlegend unabhängig ob Krieg oder Frieden.

nächste Shubha: Die Regel von Blutvergießen und Besitznehmen von Kuffar gilt nur bei Selbstverteidigung

Wenn man sowas sagt dann leugnet man den offensiven Jihad (Jihad Talab). Der Prophet sas hat die Araber bekämpft und dann seine Soldaten zum Kampf gegen die Römer nach Tabuk geschickt. Und er sas kämpfte 19 Schlachten und er selbst nahm an acht Schlachten teil. Die Sahaba haben danach die Perser, Römer, Turkvölker, Kopten, Barbaren und viele andere bekämpft, und diese Völker sind nicht zur arabischen Halbinsel gekommen sodass es nur deffensiv war sondern die Sahaba sind zu ihnen gegangen in ihre Länder also offensiv.

Zusammenfassung:
Das grundlegende Urteil über das Blut und der Besitz des kafir ist halal. Das gilt allgemein erstmal, geschützt ist es wenn der Kafir zb jizyah zahlt dann gehört er zu den Ahlu Thimmah und sein Blut und Besitz sind haram. Oder er hat einen Friedensvertrag mit den Muslimen dann ist sein Blut und Besitz geschützt. Wenn er keine Jizyah zahlt oder keinen Vertrag mit den Muslimen hat so ist er ein harbi und sein Blut und Besitz sind halal für den Muslim.
In unserer heutigen Zeit sieht es so aus die meisten Muslime die nach Europa gekommen sind sind mit einem Dokument gekommen das ihnen Sicherheit gewährt das heist im Normalfall das der Muslim dem Staat und seinen Einwohnern dann auch Sicherheit gewähren muss. Doch die Verträge haben auch ihre Bedingungen es gibt ein Konsens das wenn der Vertragsparnter den Islam angreift das der Vertrag ungültig wird und die vertragsbedingungen nicht mehr gültig sind. Das ist ein andres komplexes Thema wo es viel darüber zu sagen gibt. Doch genau das ist heute der Fall diese Staaten in Europa sind alle am Krieg gegen den islam beteiligt, ihre Medien feinden den Islaam an und beleidigen den Propheten sas und die Medien werden vom Staat kontrolliert und der Staat legt fest wie weit die Medien gehen dürfen. Die heutigen demokratischen Staaten geben ihren Medien die Freiheit den islam zu beschimpfen. Nur dieser Punkt reicht volkommen als Vertragsbruch! Der jude Kaab ibn al-ashraf hatte auch einen Friedensvertrag mit dem Propheten sas aber als Kaab sich über den Propheten sas lustig machte wurde dieser Vertrag ungültig und der Prophet sas machte sein Blut und Besitz halal.
Dazu kämpfen die Soldaten dieser Länder gegen Muslime und besetzen die islamischen Länder, das ist eine offene kriegserklärung. Unter solchen Bedingungen kann es keinen gültigen Vertrag geben.

وَإِن نَّكَثُواْ أَيْمَانَهُم مِّن بَعْدِ عَهْدِهِمْ وَطَعَنُواْ فِي دِينِكُمْ فَقَاتِلُواْ أَئِمَّةَ الْكُفْرِ إِنَّهُمْ لاَ أَيْمَانَ لَهُمْ لَعَلَّهُمْ يَنتَهُونَ

[9:12]  Wenn sie aber nach ihrem Vertrag ihre Eide brechen und euren Glauben angreifen, dann bekämpft die Anführer des Unglaubens – sie halten ja keine Eide -, so daß sie (davon) ablassen.

Genau das ist heutzutage der Fall.

Der Text wurde um einiges gekürzt aus Zeitdruck denn die beweise dafür sind einfach zahlreich, doch dies reicht auch schon vollkommen aus inshallah.

August 29, 2008

Erklärung des Hadith: „Der starke Gläubige ist besser…“

Posted in At-Tibyaan (7) um 5:20 pm von tibyaan

Erklärung des Hadith: „Der starke Gläubige ist besser…“

Abu Huraira radiallahu anhu überliefert vom Propheten sas das er sas sagte:

„Der starke Gläubige ist Allah lieber als der schwache Gläubige, doch beide sind gut…“

al-Albani stuft den hadith hassan (gut) ein

Erklärungen der Gelehrten wer der starke Gläubige ist:

Shaykh ul-Islâm Ibn Taymiyyah rahimahullah

Shaykh ul-Islâm Ibn Taymiyyah erwähnt den hadith in bezug auf das Gebet eines Kranken und sagt: Was das Gebet derjenigen angeht die es nicht vollkommen richtig ausführen können, so ist das Gebet akzeptabel je nach seinen Möglichkeiten, und Umständen, während der, der tüchtig ist und das Gebet vollkommener verrichten kann so sagte der Prophet sas: „Der starke Gläubige ist Allah lieber als der schwache Gläubige, doch beide sind gut…“(1)

Wir sehen das Ibn Taymiyyah damit die körperliche Stärke meint.

Shaykh ul-Islâm Ibn ul-Qayyim al-Jawziyyah rahimahullah sagte:

Derjenige der die Wahrheit kennt und sie ihm vertraut ist, doch er ist schwach und hat nicht die Kraft sie anzuwenden und dazu aufzurufen, so ist das die Situation des schwachen Gläubigen. Der starke Gläubige ist besser und Allah lieber.(2)

Wir sehen Ibn ul-Qayyim verstand unter Kraft die Tapferkeit und den Mut des Gläubigen.

Imâm an-Nawawî rahimahullah sagte:

Mit Kraft ist gemeint die Arbeit für das Leben danach. Der als starker Gläubiger beschrieben wird, ist mutiger und unerschrockener gegenüber den feinden im Jihad, er ist schneller im rausgehen zum kämpfen und im suchen nach Jihad, stärker im gebieten des guten und verbieten des schlechten, geduldiger im ertragen von Leid auf diesem Weg. Er liebt es zu beten,fasten und die restliche Arten vo Ibada und er ist aktiver im suchen nach den guten Dingen. (3)

[1] Majmû’ al-Fatâwâ (12/479)
[2] Ad-Dâ’ Wad-Dawâ’ (s.145)
(3)Sharh Muslim (9/341)

Ghazwatul Uhud

Posted in At-Tibyaan (7) um 12:40 am von tibyaan

Einige Ereignisse am Tage der Schlacht von Uhud

Am Tage von Uhud schickte der Gesandte Allahs sas eine Gruppe von Kindern zurück weil sie zu jung waren. Einige von ihnen machten sich größer indem sie auf ihren Zehenspitzen standen um älter auszusehen so das der Gesandte Allahs sas sie nicht zurückschickt. Rafi ibn Khadij ra war einer von ihnen, und er war nichteinmal 15 jahre alt. Doch der Gesandte Allahs sas bemerkte diesen Trick und erlaubte ihm nicht an der Schlacht teilzunehmen aufgrund seines jungen Alters und seiner mangelnden Erfahrung. Die Augen von Rafi fingen an zu tränen, und er rannte rufend zu seinem Vater als sein Vater ihn sah wusste er bereits was der Grund für sein Weinen war. So sagte er zu seinem Sohn rafi,“ Ich werde beim Gesandten Allahs sas für dich sprechen, unter einer Bedingung das du Fürsprache für mich am Jüngsten Tag einlegst fals du Shaheed wirst. Rafi wischte sich die Tränen weg und sagte,“ Ich hoffe ich erlange Shahada damit ich ein naher Gefährte des Gesandte Allahs sas im Paradies sein kann, und meine Freude wäre nie vollendet bis du mit mir im Paradies bist – so freue dich mein lieber Vater!

So eilten Rafi und sein Vater zum Gesandten Allahs sas und Abu Rafi bat um Erlaubnis das sein Sohn mitkämpfen darf und erwähnte dabei, das sein Sohn ein ausgezeichneter Bogenschütze war. So gab der Prophet sas die Erlaubnis. Rafi war unendlich glücklich so das seine Freude unbeschreibar war. Er umarmte liebevoll sein Schwert und nahm es als wäre es ein Geschenk zu Id. Ein anderer Junge, Samurah ibn Jundab sah was sich zwischen dem Gesandten Allahs sas und Rafi abspielte, so rannte er zum Gesandten Allahs sas und bat ihm um Erlaubnis am Kampf teilzunehmen so wie er es Rafi erlaubte. Der Gesandte sas lehnte ab wegen seines jungen Alters. Samurah wollte sich jetzt beweisen und fragte Rafi ob er mit ihm ringen will, er war sich sicher das er gewinnen würde. So ordnete der Gesandte Allahs sas beiden an das sie miteinander ringen sollen, Samurah warf Rafi zu Boden und gewann dadurch die Erlaubnis zum Kampf, so wie er es gewünscht hat.
Der Gesandte Allahs sas lachte darauf (subhanallah…) und gab Samurah die Erlaubnis zum Jihad.
Samurahs Traum wurde wahr, genauso wie Rafis Traum. Möge Allah beide segnen

Abdullah ibn Jahsh ra sagte ein Tag vor der Schlacht von Uhud:
„Ya Allah“ ich schwöre bei dir! Dass ich morgen die Feinde treffen werden und sie mich töten werden, sie werden mein Bauch auschlitzen, und mir Nase und Ohren abschneiden – und wenn du mich dann fragst,“ Für was (das alles)? Werde ich antworten: Für dich Ya Rabb!

In der Schlacht von Uhud als Chaos herrschte war der Gesandte Allahs sas nur mit sieben von den Ansar und zwei von den Quraisch. Die Feinde griffen dann an und der Prophet sas sagte: Jeder der sie zurückschlägt bekommt das Paradies, oder er wird mein Gefährte im Paradies. Ein Mann von den Ansar trat nach vorne und bekämpfte die Feinde bis er getötet wurde. Die Feinde rückten dann näher vor und er sas wiederholte die Worte,“ Jeder der sie zurückschlägt bekommt das paradies, oder er wird mein Gefährte im Paradies“ Ein anderer von den Ansar trat nach vorne und kämpfte bis er getötet wurde. Dies wiederholte sich bis alle sieben Ansar getötet wurden einer nach den anderen. (Muslim 1789)

Abu Dujanah und Abu Talhah waren menschliche Schutzschilder des Propheten sas am Tage von Uhud.

Al-Barā’ Ibn ‘Āzib berichtet am Tage von Uhud das Abu Sufyan poetisch sagte,“ Ya Hubal, sei erhaben! Der Prophet sas sagte darauf zu den Gefährten,“ Warum antwortet ihr ihm nicht? Sie sagten,“ Ya Rasulullah! Was sollen wir ihm antworten? Er sas sagte: Sagt: Allah ist höher und erhabener“. Dann sagte Abu Sufyan,“ Wir haben Uzza, aber ihr habt nicht Uzza. Der Prophet sas sagte darauf zu den Gefährten,“ Warum antwortet ihr ihm nicht? Sie sagten,“ Ya Rasulullah! Was sollen wir ihm antworten? Er sas sagte, Sagt: Allah ist unser Helfer, aber ihr habt keinen Helfer. (Al-Bukhārī 2874, 3817)

Amr ibn Al-Jamuh hatte eine körperliche Behinderung, am Tage von Badr sagte er zu seinen Söhnen,“Nehmt mich mit raus“. Sein körperlicher Nachteil wurde dem Propheten sas erwähnt so das der Prophet sas ihm erlaubte daheim zu bleiben. Als der Tag von Uhud kam, und die Leute zum kämpfen rausgingen sagte er seinen Söhnen,“Nehmt mich mit raus“ Sie antworteten ihm,“ Der Gesandte Allahs erlaubte dir doch daheim zu bleiben! Er sagte ihnen,“ Weg mit euch! Ihr habt mich schon von den Gärten in Badr gehindert und jetzt wollt ihr mir die Gärten von Uhud verbieten! So ging er mit raus, und als es zum Kampf kam fragte er den Gesandten Allahs sas,“ Wenn ich heute getötet werde – Werde ich fähig sein zu den Paradiesgärten zu gehen?
Der Prophet sas antwortete ihm,“ Ja. Amr sagte dann,“ Ich schwöre bei dem der dich mit der Wahrheit sandte – Wahrlich, ich werde heute tatsächlich in den Paradiesgärten gehen, mit Allahs Erlaubnis. Dann ging er raus zur Schlacht von Uhud und kämpfte bis er getötet wurde.

August 28, 2008

Widerlegung der Shubuhat der Madkhalia & Munafiqin 3/4

Posted in At-Tibyaan (7) um 2:08 pm von tibyaan

Der dritte Teil aus der Reihe „Widerlegung der Shubuhat der Madkhalia & Munafiqin“

Wenn der Jihad zur Fitnah führt dann soll man vom Jihad ablassen um die Fitnah zu vermeiden…

Sie sagen das Plätze wie Iraq, Afghanistan Plätze der Fitnah sind deshalb ist es dem Muslim nicht erlaubt dort hinzugehen. Er sollte sich vor der Fitnah schützen und wenn der Jihad selbst Fitnah verursacht dann sollte man den Jihad lassen.

Sie sagen weiter das es viele Gruppen gibt die sich selbst untereinander bekämpfen und das ist eine große fitnah.

Diese Behauptungen zeigen uns das die Usul, das Ziel und andere wichtige Punkte ihnen noch nicht klar geworden sind.

Wir sagen dazu folgendes:

1. Wenn die Gelehrten wissen das es muslimische Gruppen gibt die sich untereinander bekämpfen, dann ist es ihre Pflicht sie miteinander zu versöhnen. Oder haben sie etwa die Worte von Allah subhanahu wa teala vergessen:

وَإِن طَائِفَتَانِ مِنَ الْمُؤْمِنِينَ اقْتَتَلُوا فَأَصْلِحُوا بَيْنَهُمَا فَإِن بَغَتْ إِحْدَاهُمَا عَلَى الْأُخْرَى فَقَاتِلُوا الَّتِي تَبْغِي حَتَّى تَفِيءَ إِلَى أَمْرِ اللَّهِ فَإِن فَاءتْ فَأَصْلِحُوا بَيْنَهُمَا بِالْعَدْلِ وَأَقْسِطُوا إِنَّ اللَّهَ يُحِبُّ الْمُقْسِطِينَ

[49:9] Und wenn zwei Parteien der Gläubigen einander bekämpfen, dann stiftet Frieden zwischen ihnen; wenn jedoch eine von ihnen sich gegen die andere vergeht, so bekämpft diejenige, die im Unrecht ist, bis sie sich Allahs Befehl fügt. Fügt sie sich, so stiftet in Gerechtigkeit Frieden zwischen ihnen und seid gerecht. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten.

Es ist ihre Pflicht eine Lösung dafür zu finden um es den Muslimen zu erleichtern. Doch anstatt diese Probleme aufzudecken sollten sie es vorziehen die Muslime dazu aufzurufen ihre Meinungsverschiedenheiten untereinander zu lassen in dieser harten Zeit! (1)

2. Welche fitnah ist größer? Die Fitnah des Shirk und Kufr oder die fitnah unter Muslimen die vorkommen kann? (2)

Es ist so klar wie die Sonne am Himmel, dass die fitnah des shirk größer ist als die anderen fitan!

وَاقْتُلُوهُمْ حَيْثُ ثَقِفْتُمُوهُمْ وَأَخْرِجُوهُم مِّنْ حَيْثُ أَخْرَجُوكُمْ وَالْفِتْنَةُ أَشَدُّ مِنَ الْقَتْلِ

[2:191] Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten.

Und mit fitnah in dieser Ayat ist der shirk und kufr gemeint!

Dass wir zulassen das die Kuffar unsere Länder einnehmen ist deffinitiv schlimmer, als die fitnah die sich unter uns ereignet. la shakk…
Deshalb ist es nicht erlaubt diese fitnah als ausrede zu benutzen um vom Jihad fernzubleiben

إِنَّمَا يَسْتَأْذِنُكَ الَّذِينَ لاَ يُؤْمِنُونَ بِاللّهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ وَارْتَابَتْ قُلُوبُهُمْ فَهُمْ فِي رَيْبِهِمْ يَتَرَدَّدُونَ

[9:45] Nur die werden dich um Erlaubnis bitten, (dem Kampf fernzubleiben,) die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und deren Herzen voller Zweifel sind; und in ihrem Zweifel schwanken sie.

فَلَمَّا كُتِبَ عَلَيْهِمُ الْقِتَالُ إِذَا فَرِيقٌ مِّنْهُمْ يَخْشَوْنَ النَّاسَ كَخَشْيَةِ اللّهِ أَوْ أَشَدَّ خَشْيَةً

“ Doch wenn ihnen der Kampf verordnet wurde, da fürchtete ein Teil von ihnen die Menschen wie in Furcht vor Allah oder mit noch größerer Furcht;

3. Ibn Taimiyya rahimahullah hat dies erklärt er sagt:

Denn amr bil-ma’ruf und nahy ‘anil-munkar und jihad auf dem Wege Allahs ist Drangsal und Anstrengung und wenn die Menschen damit konfrontiert werden wirst du manche sehen wie sie sich davon fernhalten von dieser fitnah (der sie auf diesem weg begegnet) in dem sie dass verlassen wozu Allah sie verpflichtet hat. Wie Allah über die Heuchler sagt:

وَمِنْهُم مَّن يَقُولُ ائْذَن لِّي وَلاَ تَفْتِنِّي أَلاَ فِي الْفِتْنَةِ سَقَطُواْ وَإِنَّ جَهَنَّمَ لَمُحِيطَةٌ بِالْكَافِرِينَ

[9:49] Und unter ihnen ist so mancher, der sagt: „Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe.“ Hört! Ihre Probe hat sie ja schon ereilt. Und wahrlich, Dschahannam wird die Ungläubigen einschließen.

Und im tafsir ist erwähnt das diese ayat wegen al-Jad bin Qays offenbart wurde. Als der Prophet sas ihm befahl sich vorzubereiten für die Schlacht gegen die Römer, bemerkte er sas etwas und fragte ihn: Ist es wegen den Frauen der Römer? Er sagte darauf: Ya Rasulullah! Ich bin ein Mann der eine schwäche für Frauen hat und ich habe angst das ich in Versuchung falle wegen den römischen Frauen. Gib mir die Erlaubnis zurückzubleiben und setze mich nicht der Versuchung aus.

al-Jad hatte ein rotes Kamel. Es gibt eine Überlieferung über ihn: Jedem wurde vergeben ausser dem Besitzer des roten Kamels. Und Allah sandte die Ayat wegen ihm: Und unter ihnen ist so mancher, der sagt: „Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe.“ Hört! Ihre Probe hat sie ja schon ereilt.

Er wollte also nicht dran teilnehmen um vor der Fitnah der Frauen sicher zu sein. Denn wenn er der versuchung verfällt ist er sündig und ihn erwartet eine Strafe. ….Das fernhalten vom Jihad und die schwäche des Iman und die Krankheit im Herz das ist selbst schon eine große Fitnah in der jemand gefallen ist. Wie kann man von einer kleinen Fitnah fernbleiben obwohl man doch schon selbst in eine eine große Fitnah gefallen ist?!
Und Allah sagt:

وَقَاتِلُوهُمْ حَتَّى لاَ تَكُونَ فِتْنَةٌ وَيَكُونَ الدِّينُ كُلُّهُ لِلّه فَإِنِ انتَهَوْاْ فَإِنَّ اللّهَ بِمَا يَعْمَلُونَ بَصِيرٌ

[8:39] Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.

Wer vom Jihad fernbleibt um sicher vor der fitnah zu sein, der ist schon in eine fitnah gefallen, aufgrund der zweifel in seinem Herzen, seinem üblen Verstand und sein fernbleiben vom Jihad wobei Allah ihm das doch befohlen hat! Majmu al-Fatawa”, 28/165-167

(1) Hier ist nur der Ikhtilaf gemeint in Sachen wo es auch ikhtilaf geben darf, nicht der Bidah ruf das wir uns mit den shia und anderen sekten vereinigen sollen

(2) sogar unter den Sahaba ist dies vorgekommen

August 27, 2008

Tafsir der Aya:…“Er sendet die Blitzschläge und trifft damit, wen Er will…“

Posted in At-Tibyaan (7) um 10:56 pm von tibyaan

Tafsir der Aya:…“Er sendet die Blitzschläge und trifft damit, wen Er will…“

Anas ibn Malik überliefert:

Der Gesandte Allahs sas sandte einen seiner Gefährten zu einem Mann -der zu den Unwissenden gehörte- um ihn zu Allah subhana zu rufen so sagte der unwissende Mann zu dem Gefährten:

Was ist das für ein Herr zu dem du mich rufst? Ist er aus Eisen? Ist er aus Kupfer? Ist er aus Silber? Ist er aus Gold?

So ging der Gefährte zurück zum Propheten sas und erzählte ihm was passiert ist, so sandte er sas den Gefährten zum zweiten mal. Der unwissende Mann sagte ihm wieder dasselbe, dann wurde er noch ein drittes mal geschickt. Der Mann sagte ihm wieder dasselbe, so kehrte der Gefährte zurück und informierte den Propheten sas darüber. Allah santde ein Blitzschlag das den unwissenden Mann traf und ihn verbrannte.

Der Gesandte Allahs sas sagte dann: Wahrlich, Allah subhanhu wa ta ala sandte auf den Mann den du kennst einen Blitzschlag der ihn verbrannte.

Dann wurde diese ayat offenbart:

وَيُسَبِّحُ الرَّعْدُ بِحَمْدِهِ وَالْمَلاَئِكَةُ مِنْ خِيفَتِهِ وَيُرْسِلُ الصَّوَاعِقَ فَيُصِيبُ بِهَا مَن يَشَاءُ وَهُمْ يُجَادِلُونَ فِي اللّهِ وَهُوَ شَدِيدُ الْمِحَالِ

[13:13] Und der Donner lobpreist Seine Herrlichkeit; und (genauso lobpreisen) Ihn die Engel in Ehrfurcht. Und Er sendet die Blitzschläge und trifft damit, wen Er will; doch streiten sie über Allah, während Er streng in der Vergeltung ist.

Der Hadith ist bei ‘As-Sahîh al-Musnad Mimma Laysa fis-Sahîhayn‘ of ash-Shaykh Muqbil al-Wâdi’î (1/75-76).

August 23, 2008

Widerlegung der Shubuhat der Madkhalia & Munafiqin 2/4

Posted in At-Tibyaan (7) um 1:36 pm von tibyaan

Dies ist der zweite Teil aus der Reihe „Widerlegung der Shubuhat der Madkhalia & Munafiqin“


Es kann keinen Jihad geben ohne einen legitimen Herrscher der die Mujahideen anführt…

Die Antwort darauf lautet:

Wir sagen die Anwesenheit eines Herrschers ist keine Bedingung weder für den jihaad at-talaab (offensiver jihad) noch für den jihaad ad-Daf (deffensiver Jihad). Die Abwesenheit eines Herrschers ist kein Grund vom Jihad fernzubleiben.

Es ist kein einziger Gelehrter der Salaf bekannt der dies als Bedingung ansah, in dem Sinne das es den Jihaad annuliert. Doch sagten sie es sei von der maslaha, was bedeutet das der jihad unter einem Kommandeur stattfindet. Aber die abwesenheit macht den Jihad nicht ungültig!

Aber wir wissen das einige Gelehrte der Ansicht waren das es haram ist den Kampf zu beginnen ohne die Erlaubnis des Herrschers. Doch in unserer heutigen Situation, gilt dies nicht da wir gar keinen legitimen Herscher haben! (1)
Bevor wir zum Thema kommen müssen wir einen anderen Punkt erklären. Wenn sich einige Muslime entscheiden zum Kampf rauszugehen ohne die Erlaubnis des Führer, was sagen die Gelehrten darüber? (2)

Al-Qurtubi sagt:

Eine Gruppe von Gelehrten erlaubt den Zweikampf mit dem Feind auch ohne die Erlaubnis des Imam und sie machten dies nicht zur Bedingung. Dies ist auch die Meinung von Imam Malik. Malilk wurde gefragt über einen Mann der zwischen den zwei Truppen (zwischen den Muslimen und ihren Feinden) steht und die Feinde fragt. Wer will mit mir kämpfen? Malik sagte dazu: Es hängt von seiner Absicht ab, wenn er damit Allahs wohlgefallen sucht dann hoffe ich das daran nichts falsches ist! Die Leute taten dies davor schon. Imam Shafi sagte: Es ist nichts falsches daran ein Duell zu kämpfen!
Ibn al-Mundhir sagte: Einen Zweikampf mit der Erlaubnis des Imam zu kämpfen ist gut, aber es ist keine Sünde dies ohne die Erlaubnis des Imam zu machen! Es ist auch nicht makruh, denn ich kenne keine Überlieferung die dies verbietet! [„Jami li Ahkam al-Quran“, 4/249, Muassasa ar-Risala]

Ist die Anwesenheit des Imam eine Bedingung für Jihad?

Die Gelehrten des Shafii Mazhab sagen das es Makruh ist ohne seine Erlaubnis, und es ist vom offensiven Jihad die Rede nicht vom deffensiven.

Imam Nawawi sagt:

Das Kämpfen ohne die Erlaubnis des Imam oder seines Stellvertreter ist makruh.

[„Minhaj at-Talibin“, Kitab as-Siyar, s.: 519]

Denn die Stelllung des Imam sollte respektiert werden denn er ist wissender im Jihad als andere. Aber es ist nicht haram, denn man setzt nur sich selbst der Gefahr aus und dies ist erlaubt im Jihad.

Es sollte aber- wie al-Adhrai sagte- auf die freiwilligen Kämpfer begrenzt sein. Für die professionelle Armee (Die ein Gehalt dafür bekommen) ist dies nicht erlaubt weil sie in einer Taktik einbezogen sind und den Islam verteidigen und der Imam sie befehligt.

al-Balqini zählt folgende Punkte auf in denen es keine Erlaubnis braucht:

Erstens: Wenn das fragen nach Erlaubnis einen Nachteil für den Kampf bedeuten würde.

Zweitens: Wenn der Imam den Jihad vernachlässigt und er und seine Soldaten mit der Dunya beschäftigt sind. So wie es heutzutage geschiet.

Drittens: Wenn es zur Gewohnheit wird das die Erlaubnis nicht erteilt wird.

[„Mughni al-Muhtaj“, 4/220]

Jalal ad-Din al-Mahalli (verstorben: 864 hijra/1459 ) sagt in seinem Buch “Kanz ar-Raghibin Sharh Minhaj at-Talibin” (es ist ein Kommentar zu “Minhaj at-Talibin”):

„Das Kämpfen ohne die Erlaubnis des Imam oder seines Stellvertreters ist makruh“ weil der Führer besser weiß was nutzvoller ist.

Ein anderer shafi’i gelehrter Ahmad bin Ibrahim bin Muhammad Abu Zakariyya ad-Dimashqi, bekannt als Ibn Nuhhas sagt in seinem bekannten Buch:
“Jihad ohne die Erlaubnis des Imam oder seines Stellvertreters ist makruh, aber nicht haram“.
[„Mashari al-Ashwaq ila Masari al-Ushaq“, 315]

Ein anderer maliki gelehrter Muhammad bin Ja’far al-Kattani sagt:

Die Fuqaha und Ulama sagen: Wenn die Feinde die Muslime angreifen oder ihre Armeen an der Grenze der Muslime versammeln und angreifen wollen, dann wird der Jihad fard ul-ayn auf die Einwohner und ihrem Führer. Es ist dann Pflicht für jeden alten und jungen Mann, für jeden freien und Sklaven selbst für die Frauen wenn sie fähig sind zu kämpfen. Und das kämpfen gegen die Feinde sollte nicht verzögert werden durch das beraten mit dem Imam oder das einholen seiner Erlaubnis, besonders wenn der Imam weiter weg ist [an-Nasiha, s: 77]

Ibn Qudamah al-Hanbali sagt:

Wenn die Feinde angreifen dann wird der jihad fard a-ayn und es ist die pflicht für jeden keiner darf davon ablassen.[„al-Mughni“, 9/174]

Ibn Qudamah sagt weiter:

Abwesenheit von einem Imam darf den Jihad nicht hinauszögern, denn wenn er hinausgezögert wird geht der Vorteil verloren. Wenn sie die Beute dann zusammentragen sollen sie es entsprechend der Shariah aufteilen [„al-Mughni“, 9/174]

Ibn Muflih sagte:

“Al-Qadi wurde gefragt: Ist es erlaubt bughat (Aufrührer,Unheilstifter) auch ohne einen Imam zu bekämpfen? Er sagte: Ja, denn es ist erlaubt für den Imam diese Leute zu bekämpfen, und dies bleibt bestehen selbst wenn kein Imam da ist [„al-Furu'“, 6/154]

Es ist also erlaubt Muslime die Unheil im islamischen Land stiften auch ohne die Erlaubnis des Herrscher zu bekämpfen, dann ist es noch viel dringender Kuffar die in das Land eingedrungen sind zu bekämpfen, selbst wenn die Muslime keine islamische regierung haben.

Imam Ahmad rahimahullah sagte:

Wenn sie angst um sich selber und um ihre Kinder haben, dann ist nichts falsches daran zu kämpfen, noch bevor sie die Erlaubnis des Herscher haben. Aber sie sollten nicht ohne die Erlaubnis des Herscher kämpfen wenn sie nicht um sich selbst fürchten [„Masail Imam Ahmad“, überliefert von seinem Sohn Abdullah, (286)]

Ibn Taymiyya – rahimahullah – sagte:

Das kämpfen um die heiligtümer des Diin zu beschützen ist eine Pflicht laut Konsens aller Gelehrten. Es gibt nichts wichtigeres nach dem Iman als die Feinde -die dem Diin und dem weltlichen Leben schaden- zu bekämpfen, und dafür gibt es keinerlei Bedingung. Sie sollten es verteidigen so lange sie können [„Fatawa al-Misriyya“, 4/508]

Ein anderer großer Gelehrter Imam Ibn Hazm al-Andalusi – rahimahullah – sagte:

يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُواْ قَاتِلُواْ الَّذِينَ يَلُونَكُم مِّنَ الْكُفَّارِ وَلْيَجِدُواْ فِيكُمْ غِلْظَةً وَاعْلَمُواْ أَنَّ اللّهَ مَعَ الْمُتَّقِينَ

[9:123]  O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und lasset sie euch hart vorfinden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.

Und Allah machte die Erlaubnis des Imam zu keiner Bedingung und wenn der Imam es verbietet gegen die feinde zu kämpfen, so wird der ungehorsam ihm gegenüber verpflichtend, die Leute sollten ihm nicht zuhören und gehorchen, denn er befiehlt eine ungehorsamkeit (gegenüber Allah).

Und Allah sagt:

فَقَاتِلْ فِي سَبِيلِ اللّهِ لاَ تُكَلَّفُ إِلاَّ نَفْسَ
[4:84]  Kämpfe darum für Allahs Sache – du wirst für keinen verantwortlich gemacht außer für dich selbst

Diese Aussage bedeutet das jedem Muslim und jeder Seele der Jihad verordnet ist, selbst wenn er ganz allein kämpfen muss! [„al-Muhalla bil-Asar“, 7/351 (issue: 964), Idara at-Tiba’a al-Muniriyya, Kairo 1352 (1933), Tahqiq: Ahmad Muhammad Shakir]

Ein anderer großer Gelehrte Imam al-Mawardi al-Shafi’i sagte:

Der Jihad der fard al-kifaya ist sollte von einem Imam geführt werden, doch für den jihad der fard al-ayn ist, ist dies keine Bedingung. [„al-Iqna‘ „, p: 175]

Und Imam Abd ar-Rahman bin hasan rahimahullah sagte in seiner Widerlegung gegen Ibn Nadhan:

Wo ist der beweis dafür das der jihad nicht wajib ist ohne einen Imam? Dies ist falsch und ein abweichen vom Weg der Gläubigen.

Es gibt reichllich Beweise im Quran der Sunnah und den Überlieferungen das gegen dieses Argument spricht. Es wäre selbst einem dummen Menschen klar allein wenn er die Geschichte von Abu Basir liest: Als er als Flüchtling zum Gesandten sas kam verlangten die Quraisch ihn zurück,, denn dies war eine bedingung vom Vertrag Hudaybiyya. Er tötete die muschrikin die ihn zurückholen wollten und flüchtete zur Küste. Dort griff er dann die Karawanen der Quraisch die von Shaam kamen an, er nahm von ihnen und tötete sie und dies tat er alles ohne den Propheten sas denn er sas hatte einen Friedensvertrag.(Diese Geschichte ist sehr lang) sagte also der Prophet sas zu ihm: Du hast einen fehler gemacht denn du hast keinen Imam mit dir? Nein sagte er nicht!

Der Shaykh Abd Allah al-Ghunaymaan wurde gefragt:

Ist es eine Bedingung vom offensiven oder deffensiven Jihad das ein Führer da ist? Imaam ‘Abd al-Rahmaan ibn Hasan erwähnte das dies keine Bedingung sei, kennst du irgendeinen Gelehrten der diese bedingung stellt?

Er antwortete:

Alhamdulillah

Es ist keine Bedingung das ein Führer da ist weder für den deffensiven Jihad noch für den offensiven. Im Hinblick auf den deffensiven jihad ist dies sehr klar, denn wenn die Feinde das Land angreifen wird es für jeden verpflichtend dies zu verteidigen. Dies wurde von den Fuqaha erwähnt denn dies ist eine persönliche Pflicht, die Aufgabe des Führer ist die Organisation. Wenn ein Führer da ist,  dann ist das schön und gut, wenn kein Führer da ist, sind die Muslime trotzdem gezwungen zu kämpfen.

(Shaykh ‘Abd-Allaah al-Ghunaymaan,Q&A)

(1) Da heutzutage alle herrscher Tawagheet sind kann man sie nicht als legitime Herscher sehen, wer das Gegenteil behauptet der soll uns zeigen welches Staatsoberhaupt denn unser Füher im Jihad sein soll? Husni Mubarak? der Firaun von Misr?! oder der Taghut abdullah in saudiyah?!

(2)hier sei nochmals ausdrücklich betont wir reden hier von einem legitimischen islamischen Herscher der die Gesetze Allahs anwendet so wie es der Fall war zu der Zeit in der die Gelehrten ihre Aussage machten, die wir jetzt zitieren.

August 22, 2008

Widerlegung der Shubuhat der Madkhalia & Munafiqin 1/4

Posted in At-Tibyaan (7) um 10:27 pm von tibyaan

Widerlegung der Shubuhat der Madkhalia & Munafiqin

Die Madkhalia und Munafiqin bringen hauptsächlich vier Scheinargumente gegen den heutigen Jihaad vor diese sind folgende:

1.Es ist nicht erlaubt mit Sündern oder Leuten der Bidah zu kämpfen. Es ist haram und Allah wird solchen nie den Sieg geben

2.Es kann keinen Jihaad geben ohne einen anerkannten Führer

3.Wenn der Jihaad fitnah verursacht dann muss man ihn stoppen um Fitnah zu vermeiden

4. Wir sind zu schwach den die Kuffar übertreffen uns in Stärke

In dieser Reihe werden wir uns mit diesen Shubuhat (Scheinargumenten) befassen und sie widerlegen und damit aufzeigen das dies kein Argument noch ein Hinderniss gegen den Jihaad ist.

Zu der ersten Shubha ist folgendes zu sagen:

Es ist nicht erlaubt mit Sündern oder Leuten der Bidah zu kämpfen. Es ist haram und Allah wird solchen nie den Sieg geben…

Wir sagen dazu, es ist unmöglich frei von Sünden zu sein und wir wissen das alles was uns passiert nur aufgrund unserer Sünden geschieht.

Ibn Taymiyya – rahimahullah – sagte:

Diejenigen die die Feinde bekämpfen machen die größte Form des Jihaad…. selbst wenn unter ihnen Unmoral, Korruption und falsche Absichten stehen, wie zb das kämpfen um die Macht zu haben. Wenn der Schaden beim verlassen des Jihaad größer ist als der Schaden auf diese Weise zu kämpfen(trotz unmoral,korruption usw) dann wird es verpflichtend den größeren Schaden zu beseitigen. Dies gehört zu den Usul des Islaam welche man beachten muss.
Verständlich ausgedrückt es ist besser an der Seite mit Sündern die aber Muslime sind zu kämpfen als das man den Jihaad verlässt und die Kuffar asliyun uns beherrschen denn dies ist ein weitaus größeres Übel als das kämpfen mit Sündern.

dann sagt er weiter:
Deshalb ist es von den Usul der Ahlu Sunnah wal jamah mit sündigen Muslimen zu kämpfen und Allah hilft diesem Diin manchmal auch durch schlechte Leute. Wenn das kämpfen nicht zustande kommt ausser durch verdorbene Führer und Soldaten dann haben wir zwei Situationen: Das wir nicht mit den sündigen Muslimen kämpfen dies würde dann bedeuten das wir von den anderen beherrscht werden und dies wäre ein großer Schaden für den Diin und für das weltliche Leben, oder mit einem verdorbenen Führer zu kämpfen dies würde bedeuten das wir das schlimmere Übel verhindert hätten… Und die meisten Kämpfe die nachden rechtgeleiteten Kalifen stattfanden waren von dieser Art.[„Majmu al-Fatawa“, 28/506-507]

Dann sagen die Leute: in Ordnung! Aber Bidah ist nicht wie jede andere Sünde es ist schlimmer und die Salaf haben uns gewarnt mit diesen Leuten freundschaft zu pflegen sein und ihre Hilfe im Jihaad zu suchen…

Und dann zitieren sie einige Salaf:

Ali ibn Bakaar sagte:

Ibn Awm schickte mir etwas Geld und ich gab es fisabililah aus und er sagte: Gib keinem Qadari etwas! und ich glaube das er noch sagte „Kämpfe nicht mti einem Qadari Seite an Seite denn du wirst keinen Sieg erlangen [Ibn Abi ‚Asim, „as-Sunnah“, s.88]

‘Umar bin ‘Abd al-’Aziz sagte:

Kämpfe nicht zusammen mit einem Qadari, denn du wirst wegen ihm kein Sieg erlangen [Ibn Batta, „al-Ibaana“, num: 1848]

Es wurden ähnliche Worte von Imam Ahmad über die Jahmiyyah überliefert [Ibn Muflih, „al-Adab ash-Shari’yya“, 1/256]

Wir sagen dann: Das ist keine Widerlegung gegen uns, weil:

1. Diese Zitate sprechen nicht über das Thema über was wir reden. Denn dies ist kein Beweis das man nicht die Hilfe von Mubtadia annehmen kann, es ist ein Beweis dafür das Sekten wie Qadariyyah und Jahmiyya keine Muslime sind nach der Ansicht der früheren Gelehrten wie ‘Abbas, Mujahid, Ibn ‘Umar, ‘Umar bin ‘Abd al-’Aziz, Malik bin Anas, Sufyan as-Sawri, ‘Abdullah bin Mubarak, Ahmad bin Hanbal und andere denn sie sahen die Qadariyya als Kuffar.

“Abu Suhayl bin Malik sagte. Eines tages begleitete ich Umar ibn Abd al-Aziz und er fragte mich: Was ist deine Meinung über die qadariyya? Ich sagte: Ich denke das wir sie zur Reue aufrufen müssen wenn sie bereuen ist das gut, wenn nicht dann sollten wir sie enthaupten. Umar sagte: Das ist auch meine Meinung! Die Überlieferer Maan und Qutayba sagten: Malik sagte: Dies ist auch meine Meinung! [„al-Ibaana“, 2/233 (1834), Dar ar-Raya, Riyad, 1410]

2. Alles was die Salaf über das Hilfe suchen von Ahlul Bidah sagten muss man auf den al-jihad al-talab(offensiver Jihad) anwenden, wenn der Krieg von uns begonnen wird und nicht wenn der Jihaad sowieso zur persönlichen Pflicht eines jeden Muslim wird ob Frau, älterer Mann oder Kind das fähig ist zu kämpfen.

3. Die Gelehrten haben es erlaubt Hilfe von den ahlul bidah zu suchen und es gibt in der Geschichte dazu viele Beispiele.

Imam Muhammad bin al-Hasan al-Shaybani – rahimahullah – sagte:

Es ist kein Problem für rechtschaffene Muslime an der Seite der Khawarij gegen die Mushrikin zu kämpfen…

Und Shams al-’Aimma Imam as-Sarakhsi erklärt dies mit folgenden Worten:

Denn sie kämpfen jetzt um den Kufr abzuwehren und den Islaam zu erhöhen und dieser Kampf ist verpflichtend, es macht das Wort Allahs als höchstes.[„Sharh Siyar al-Kabir“, 4/ nummer: 2970]

Und es ist überliefert dass Ali ra zu den Khawarij sagte:

Wir werden euch nicht hindern an dem was ihr im Jihaad verdient habt.

Imam as-Sarakhsi erklärt dies folgerndermaßen:

Dies beweist dass wenn die khawarij gegen die kuffar unter der Flagge der rechtschaffenen Muslime kämpfen ihnen auch ein Teil der Beute zusteht genau wie den anderen denn sie sind ja muslime [„al-Mabsut“, 10/125-126]

Shaikhul-Islam Ibn Taimiyya sagte:

Wenn das erfüllen einer Pflicht wie zb Erziehung, Jihaad und andere Pflichten neben diesen, nur durch die Hilfe der ahlul bidah möglich ist und der schaden geringer ist als der schaden der käme fals man diese Pflichten aufgibt, so ist das erfüllen dieser Pflichten besser – selbst wenn es einen schaden beinhaltet- als das Gegenteil.[„Majmu al-Fatawa“, 28/212]

Und wir wissen aus der Geschichte als die Fatimiden in Ägypten herrschten und sie waren laut allen muslimischen Gelehretn Kuffar. Dass als Abu Yazid gegen die Banu Ubaydullah rebellierte, alle sunnitischen Gelehrten ihn dabei unterstützten, obwohl er ein Khariji war.

az-Zahabi schrieb dazu:

“Abu Ishaq al-Faqih schließte sich Abu Yazid in seinem Aufstand an und er pflegte zu sagen: “ Sie sind von ahl al-qiblah, aber diese (fatimiden) sind nicht von ahl al-qiblah, sondern eher von Banu Aduwullah (Söhne der feinde Allahs). Wenn wir sie besiegen, werden wir aber Abu Yazid nicht folgen, denn er ist ein Khariji [„Siyar Alam an-Nubala“, 15/155]

Das sind einige Beweise dafür das es erlaubt ist mit Sündern die aber noch Muslime sind und Leuten der Bidah gegen die Kuffar zu kämpfen, diest ist zwar ein Übel und auch nicht gut doch wehrt dies denn noch viel größeren Schaden ab.